Beiträge von Jean-Marie

    Gekauft hast du ein Auto mit Stand der Technik zum Zeitpunkt der Bestellung. Wo steht in deinem Kaufvertrag, dass du 10 Jahre Updates kostenlos erhältst. Bindend ist der Kaufvertrag und was einmal einer gesagt hat.

    Punkt Ende Schluss.

    Was neue Features wie Plug&Charge usw oder die verbesserte Ladegeschwindigkeit angeht, hast du durchaus recht, da besteht keine rechtskräftige Verpflichtung von Seiten VW (auch wenn VW auch mit den Updates geworben hat).


    Aber es geht ja auch um die Beseitigung von Mängel, wie

    - der erhöhte Winterverbrauch vor 2.3 Werk (auch wenn die Mehrheit der aktuellen Halter wahrscheinlich nicht mehr davon betroffen ist; 2.3 oder höher ab Werk müsste inzwischen auch im Bestand leicht überwiegen, wird ja schon seit 1 Jahr geliefert)

    - unzuverlässige Onlineverbindung

    - Navidatenbank die korrumpiert wird und sich dann nicht mehr updated oder im Ausland keine Navigation erlaubt

    - nicht angepasste 12V Batterie, die zum Teil auch durch fehlerhaftes Management beschädigt wurde

    - sporadische Fehlermeldungen vom Antrieb

    - suboptimale Ansteuerung der Wärmepumpe (hier hat VW ja selbst eingestanden, dass die ursprünglichen Ziele nicht erreicht wurden, aber von der entsprechenden Entschädigung habe ich nie etwas gesehen)


    Dies sind alles Bereiche, in denen man schon von VW Besserung erwarten darf. Und zumindest teilweise wird dies ja auch mit 2.4/3.0 gelöst oder zumindest verbessert werden, nur dauert das gefühlt ewig (das verbesserte/korrigierte Winterthermomanagement erwartet der Bestand schon lange, und sieht die Lösung seit einem Jahr auf den Straßen, ohne sie selbst zu bekommen.


    Da ist es schon verständlich, dass man so langsam zappelig wird.


    Ich selber fahre ganz gerne mit meinem ID4 1st und hatte noch keine größeren Probleme damit, aber das Offlineproblem (als gerade 2.3 OTA losgehen sollte) und die hängende Navidatenbank hatte ich schon.


    Und erst letze Woche hatte ich den Fall, dass ich nach dem Einsteigen und Treten der Bremse keine Fahrstufe einlegen konnte und stattdessen eine Fehlermeldung vom Antrieb hatte. Gottseidank hat es gereicht, auszusteigen, abzusperren und kurz zu warten, aber wenn ich daran denke, Ende Juli nach Ungarn zu fahren, wird mir doch etwas mulmig…

    Ja das Problem wird jetzt sein, es ist so langsam Sommerferienzeit...Ob da noch großartiges gemacht werden wird vor September ? Man kann darüber streiten...

    Gerade die bessere Navigation und bessere Ladeleistung sowie weniger fehleranfälliges Onlinemodul und ausdauerndere 12V Batterie wären für die Kunden gerade für die Ferien wertvoll.


    Wobei da jetzt Sachen dabei sind, die erst mit 3.0 kommen würden, nicht schon mit 2.4.


    Wurde eigentlich final geklärt, ob das OTA für 3.0 sofort anspringt, sobald ein Fahrzeug auf 2.4 gebracht wurde, oder ob erst einmal alle auf 2.4 sein müssen, bevor 3.0 freigegeben wird?

    Das wäre nicht Zielführend.

    Volkswagen will / muss die OTA Fähigkeit in den Griff bekommen, alles Andere wäre kontraproduktiv und ein Schritt zurück.

    Wenn ich rezis richtig verstanden habe, liegt das aktuelle Problem ja nicht bei der OTA Prozedur 2.4->3.0, im Moment klemmt es noch bei der Prozedur zum Flashen in der Werkstatt von 2.3 (oder eventuell sogar früher für diejenigen, die noch bei 2.1 festhängen) auf 2.4.


    Die initiale Prozedur war wohl buggy und würde reihenweise zu gebrickten Steuergeräten führen. Dass man das nicht früher merkt, ist schlimm, aber dass man in der Situation nicht ausrollt ist auch selbstverständlich.


    Ein Workaround / eine gefixte Prozedur scheint ja auch zu bestehen, jetzt ist nur die Frage, wie lange VW die jetzt noch zusätzlich testet vor einer Freigabe an die Werkstätten.


    Mehr Kommunikation wäre echt gut…

    Der Kick wurde beim Threadersteller ja erkannt, nur wurde die Klappe nicht geschlossen.


    Vielleicht überprüft das Fahrzeug ja über die Ultraschallsensoren und/oder die Heckkamera, dass ausreichend Platz zum Schließen vorhanden ist. Ich glaube, mich zu erinnern, dass das Schließen bei mir auch nicht klappte, wenn ich sehr nah am Fahrzeug stand.


    Aber das ist schon lange her, ich benutze fast nie den Kick zum schließen, höchstens mal zum Öffnen, wenn ich beide Hände voll hatte…

    Vielleicht ist das aber genau der Grund. Nach einem Neustart wird ja auch ein augeschalteter Spurhalteassistent automatisch wieder eingeschaltet und auch die Einstellungen für den Antrieb gehen von ECO auf Standard (Comfort) zurück.

    Bei den Sicherheitsassistenten ist dies ja auch nachvollziehbar, aber bei den Antriebseinstellungen habe ich dann schon meine Probleme, und bei der D/B Auswahl sehe ich wirklich keinen berechtigten Grund.

    Wenn man nach dem Fahrzeugstart aber einmal B gewählt hat merkt sich das Fahrzeug das. Wenn man zwischendurch dann auf R oder in Parkposition geht und dann wieder die Vorwärtsfahrstufe wählt kommt sofort B.


    Ich könnte mir vorstellen das dies genauso gewollt ist. Denn auch andere Einstellungen werden ja bei erneutem Fahrzeugstart zurückgesetzt.

    Genau das ist auch meine Erfahrung, und es zeigt, das das ganze nur Software ist, und einfach gelöst werden könnte, wenn VW dazu überzeugt werden könnte, bei dieser Einstellung dazu überzugehen, die letzte Einstellung dauerhaft über das Ausschalten der ‚Zündung‘ hinaus zu speichern.


    Oder die Vorliebe des Fahrers im Menü speichern zu können.


    Es gibt even unterschiedliche Vorlieben unter den Fahrern, warum nicht die Wahl lassen und grundlos einen Teil der Kundschaft verärgern? Bei der Härte der Dämpfung, der Direktheit der Steuerung und dem Verhalten des Winkers (mit/ohne Animation) gehts doch auch, warum nicht auch bei der Wahl zwischen D und B?


    Ist ja nicht so als ob das einen anderen Fahrer, der nach mir im Fahrersitz Platz nimmt, total verwirren könnte (wie wenn ich die komplette Reihenfolge der Fahrstufen oder die Drehrichtung ändern würde).


    Es könnte aber auch durchaus sein, dass die gesamte Fahrstufenauswahl total im lokalen Steuergerät der ‚Wippe‘ stattfindet, und dieses über keinen Kangzeitspeicher (ausser der Firmware) verfügt. Dann wäre es schon aufwendiger, das Verhalten zu ändern, dann müsste die Firmware so geändert werden, das die initiale D/B Auswahl während des Startvorgangs vom Zentralcomputer geholt wird. Sicher machbar, aber eben mehr Arbeit.


    Traurig, dass VW nicht vorher schon auf die Idee gekommen ist, dass unterschiedliche Personen unterschiedliche Vorlieben haben könnten…


    Aber die Prozentanzeige steigt ja, dass der Protest dann dich manchmal zu einer Änderung führen kann (auch wenn ich die erst mit 3.0 irgendwann in unbestimmter Zukunft erhalten werde). Ob bis dahin aber mein aktuelles Leasing noch läuft, ist bei dem aktuellen Rollouttempo von VW aber mehr als fraglich…

    Und wenn man sieht, wie Norwegen jetzt schon bei 75-80% ist, wird es kaum bis 2030 dauern, bis auch hier eine große Mehrheit der *Neu*wagen BEV sein werden (und nur um die geht es beim Verbot).


    Es geht vor allem ums Symbol, und da ist die zögerliche Position Deutschlands ziemlich ärgerlich, und auch für die Autoindustrie nicht wirklich hilfreich.

    Es macht irgendwie keinen Sinn, den Vertrag nach einem Jahr zu den "dann gültigen Konditionen" verlängern zu können. Dann hätte VW sich die Aussage mit den drei Jahren auch sparen können.

    Der Sinn hätte darin bestanden, für VW das wirtschaftliche Risiko zu begrenzen. Also den (deutschen) Kunden zwar insgesamt 3 Jahre vergünstigte Konditionen anzubieten, dazwischen aber trotzdem den Preis bei Ionity anpassen zu können (die anderen Preise waren ja eh nicht festgelegt), jeweils dann mit einer Gültigkeit von 1 Jahr.


    Wenn die alten Konditionen dann wirklich bis zum Juni 2025 beibehalten werden, umso besser für die Kunden. Zumindest bei dem damals grundgebührbefreiten WeChargeGo sehe ich dann aber keinen Sinn darin, dass der Vertrag nur auf 1 Jahr lief. Warum nicht gleich 3 Jahre? Vielleicht nur um die Benachteiligung der Kunden außerhalb Deutschlands besser zu verbergen…

    Wenn nichts genaueres angegeben wurde, zählt wohl eher 30.6 + 6 Wochen (ganz sicher nicht der 31.😀).


    Wobei hier auch schon Forumsmitglieder angegeben haben, dass VW ihnen gegenüber die eine Zusatzverlängerung für “höhere Gewalt” geltend gemacht hat, was für den Kroationkrieg ja durchaus gültig klingt (für Corona nicht mehr so richtig). Wenn ich mich richtig erinnere, ist dies aber auch nur ein einmaliger Zuschlag, aber der genaue Betrag entfällt mir (4 Wochen?).

    Ich habe meinen ID ja nur gekauft weil ich drei Jahre we connect Tarif bekommen habe ;) .

    Das ist Bestandteil des Kaufvertrags.

    Ja, aber stand da nicht nur, dass du einen einjährigen vergünstigten Tarif hast, den du zweimal für je ein Jahr verlängern kannst? Zu den dann gültigen Konditionen?

    Nicht das ich Euch das nicht gönne, aber wenn gemäß Kleingedrucktem die genau gleichen Konditionen für die Verlängerung gelten, warum macht VW dann nicht gleich einen Vertrag über 3 Jahre? Das wirtschaftliche Risiko bliebe das gleiche...