Beiträge von bauto

    Das kann natürlich auch an der Blockiergebühr liegen, besonders, wenn man auch nachts nach 4h Laden abstecken muss. Das hat mich, als ich noch keine eigene Wallbox hatte, sehr genervt. Soweit ich weiß, gibt es bei Schnellladern erst ab 1h eine Blockiergebühr. Das ist z.B. bei EnBW so geregelt. In der Zeit sollte man die meisten Einkäufe erledigt haben.

    Genau, entweder ist man nach 1h fertig mit "begleitenden Aktivitäten" oder man hat ca. 8-10h was zu tun, arbeiten, schlafen etc.

    Ich befürchte sowieso das Deutschland mit dem Angebot an Ladepunkten garniecht so schnell hinterher kommt so wie es nötig wäre wenn das E-Auto mal einem Boom erlebt.

    Doch, ich glaube schon, denn über den Tag, wenn die Sonne scheint, ist damit richtig Geld zu drucken. Die kWh kostet "Null" und der Aufschlag zur Netzgebühr, der von Verbrauchern erhoben wird, ist gewaltig. 💰

    Ganz genau. Evtl. sogar nur 3 kW an den Punkten an denen man lange steht.


    Sehe es wie du. 11 ist oft zu schnell und 200 ist immer noch zu langsam. Daher an allen Ecken und Enden 3 kW und gerne 6 mal 50er statt dem einem 300er.

    Ist das ein Szenario, um Leuten ohne Anschluss daheim die Elektromobilität näher zu bringen?


    Beim 3 kW Laden geht 1/3 der Energie für Standby-Verbrauch drauf, und es braucht einen ganzen Tag, den Wagen zu laden. Übrigens, den 3kW-Ladeziegel haben viele eh an Bord, da reicht eine normale Steckdose.


    Mir gefallen due 11/22 kW-Lader und Form eines Bordsteins. Die ganzen stehenden Säulen sind reinste Materialverschwendung.


    50kW beim Supermarkt geht ok ... allerdings sind die bei uns im Dorf wohl der Infrastruktur geschuldet, mehr ging, oder durfte nicht.

    Das finde ich zum Beispiel nicht gut das man an solchen wie zum Beispiel dein Baumarkt nicht auch am Wochenende laden kann. Und wenn dann noch der Betreiber Strafen fürs laden erhebt weil außerhalb der Geschäftszeiten geladen wurde finde ich das schon ganz schön dreist.

    Ich glaube, laden könnte man schon, aber der Markt ist am Sonntag zu 😓

    In den Innenstädten wären 50kW schon mal gut, um die 4h Kaffekränzchen bei Tante Frida zum Laden für die Rückfahrt zu nutzen. Die 11kW sind dafür zu langsam.

    Bis jetzt fahre ich zum Baumarkt und lade, während ich Kuchen hole und kurz eine Runde durch die Gartenanteilung drehen... geht aber nur Werktags.

    Ist mir ziemlich egal, ist halt so. Warum hat eine AA Batterie in der Regel 1,5V? Man muss nicht alles hinterfragen oder wissen.

    Eine AA-Batterie hat nur zu Anfang so um die 1.56V (aus chemischen Gründen) ... das ist nach dem ersten Anschließen schnell vorbei. Sie sinkt dann ziemlich linear auf 1.1 bis 1.0V, da geben dann viele Geräte auf. Manche Geräte laufen auch noch bei 0.8V. NiMH-Akkus bleiben lange bei 1.2V und können deshalb "die Arbeit" übernehmen, sind allerdings dann sehr schnell "ganz leer".

    Und da weiter gedacht: Wer fährt denn aktuell ein Elektroauto? Privilegierte Menschen, die meist zuhause oder am Arbeitsplatz laden können.

    Aber wie viele können das nicht? Wie viele haben nicht einmal einen eigenen Parkplatz? Und wie viele AC-Ladepunkte müsste man errichten?

    Da wäre es schon gut, wenn man sein Auto in kurzer Zeit wieder laden könnte.

    Ob 800V Ladestationen das Leben von Bordstein-Ladern vereinfachen und damt E-Wagen attraktiver für die o.a. Klientel machen, wage ich zu bezweifeln.


    Da bringt es eher der 400V Lader beim Edeka oder Einkaufszentrum (auch wenn manchmal nur 50kW).