Beiträge von sleppert

    (...) für mich ist der bestand abgehackt, irgendwann kommt noch 3.7 OTA and thats it.

    die läuft soweit gut, bringt aber weder neue features noch eklatante verbesserungen zur 3.2 - die bei unserem auch gut gelaufen ist. auch für mich hat sich in den 3 jahren deutlich zu wenig getan SW seitig, reines bugfixing war nicht das was versprochen wurde, bzw. ich erwartet hätte. (...)

    Im Grundsatz schließe ich mich Deiner Analyse an rezis.


    Beim vielen (zwischen den Zeilen) Lesen, Vorträge und Meinungen hören und daraus meine Interpretation bildend zur VW-Softwarestrategie (bzw. "operativen" Chaos) ist meine Prognose in die Zukunft etwas anders - bei Dir verstehe ich es so, dass Du davon ausgehst, dass aus Deiner Erfahrung der letzten drei Jahre, die nächsten drei ableitbar sind. - das sehe ich anders.

    Aber im Grundsatz gilt erst einmal über allem:
    Volkswagen Fahrzeuge sind per (Haus)Defintion "tradierter" und somit konventioneller angelegt (Design, Haptik, Verhalten, Funktion usw.). Die Philosophie ist grundsätzlich anders als bei Tesla oder ähnlichen Marken. Das wird niemanden wirklich "wundern", aber man muss es sich klar machen, wenn wir "Freaks" über das Thema reden - man kann die Fahrzeuganlage von VW und z.B. Tesla nicht miteinander vergleichen, da die "buyer-persona" die für die Marke stellvertretend steht definitiv nicht vergleichen.


    Volkswagen war in seiner Kernbotschaft schon immer "ruhig, zurückhaltend, ein wenig spießig und ggf. auch "solider" (in mehrerer Hinsicht). Das ließ sich nicht mit einem aufsteigenden Elektromarkt wirklich gut verpaaren, wird aber in Zukunft wieder gut zusammenfinden (der größte Teil der Zielgruppe/Käuferschicht, die so tickt wie das Marken-Leitmotiv "kommt noch").

    Das eigentliche Ergebnis, weswegen ich glaube, dass Software in den kommenden drei Jahren anders bei VW behandelt werden wird als in den letzten drei ... die letzten drei bis fünf Jahre Softwareentwicklung für eAutomobile waren absolutes Chaos bei VW. Dies hatte mehrere Gründe (Neuausrichtung nach Dieselskanal aka "Flucht nach Vorne" und vollkommen verfrühter / verschlafener Markteintritt der Kernmarke und Schwestern / Töchter!) ... Softwareentwicklung musste in dieser Diemsion neu gelernt werden (bisher zu 95% Zulieferer die die Software gemacht haben), (verdeckter) Streit um die Kompetenzen und Ausrichtung (= Zeitverlust!) mindestens auf mittlerer Managementebene.

    Im Ergebnis gab es einen Garten an Softwareversionen, Komponenten, Releasestände und Doppelstrukturen.
    Der ganze Schwerbenhaufen wurde (und wird noch aktuell) zusammengekehrt und die Plattformen auf Softwarestände fokussiert (3.x Bestand wird nun auf 3.7.x aus einem vollkommenen Chaos (man denke an die 12V-Batterienachrüstung weil man im Nachgang festgestellt hat, dass ein Update die Batterie in ihrer Kapazität im Durchschnitt komplett überfordert hätte!) "angehoben", um dann einfacher von Stand zu Stand zu gehen ... ob da noch viel folgt nach 3.7.x glaube ich auch nicht, aber im Shop wird es ein paar WebApps geben (z.B. Spotify, Apple Music o.ä.). Aber "wenn" die alte Plattform (mit all ihren Varianten) hinter einer 3.7.x versammelt wurde und die 4.x Versionen auch in ihrem Softwarekreis einheitlicher mitgehen, dann wird mehr Ruhe einkehren und man wird das Thema "Shop" und "Features" bei der Software viel regelmäßiger sehen, da man den Updateprozess besser im Griff hat und die Releaseschritte über die ganzen Varianten hinweg nicht mehr so riesig sind.

    Der "Stau" ist aktuell groß und man hat (berechtigterweise) Angst in der Fläche mit OTA und großen Updates zu operieren, da man nicht zu viel Ausfall (brick) haben will (Image + Werkstattüberlastung).

    Fazit: Das größte Chaos in der Softwareblamage von VW liegt m.E. hinter uns - die dieswöchige offizielle Ankündigung deutet daraufhin, dass das "zusammenkehren der Updatethemen bei 3.x" zu einem Ende kommt und dass man dann und mit den Erfahrungen in Zukunft schneller wird arbeiten können.

    Hallo zusammen, um auch hier nochmal etwas "Statistik" einzuwerfen (ja, ich weiß: nervige Fakten) - Die Auslastung an den Schnellladern ist aktuell immer noch verschwindend gering, da kann schon zum aktuellen Stand der HPCs noch ordentlich was an Zulassung draufkommen.

    Aber auch wie schon erwähnt bauen die Anbieter wie Doll neue Ladesäulen - und nicht nur an den Autobahnen, auch in den Innenstädten (Baumärkte, Supermärkte, Parkhäuser usw.). Ebenso bauen die Arbeitgeber als "Vorteilsangebot" für ihre Mitarbeiter (neben Business-Bikes und Zuschuss ÖPNV).


    Das Thema Laternenparker ist natürlich ein wirklich wichtiges Thema, wobei hier die Infrastruktur z.T. noch nicht "umwandelbar" ist (Laternen sind als Reihenschaltung über einen zentralen Schaltpunkt an- und abstellbar und nicht digital an der einzelnen Leuchte, so dass tagsüber kein Strom an der einzelnen Laterne vorliegt - hier muss erst ordentlich umgebaut werden.).


    Aber seit Jahren liegt die durchschnittliche Fahrleistung eines PKW in Deutschland bei ca. 37km/Tag (Tendenz abnehmend!) - wenn man nun mal einen Fiat 500e mit realem Verbrauch nimmt (16kW/100km) kommt der Kleine auf 230km ... sagen wir konservativ 200km. Damit fährt man also dann durchschnittlich 5,4 Tage ohne Ladung - somit muss die Karre also ca. 1,3x die Woche aufgeladen werden. Das ist m.E. nicht die Welt (je nach persönlichem Profil ggf. zuhause oder auf der Arbeit oder mal (!) beim Einkaufen, Parken etc.).

    Ergo: Das "Drama" mit dem Laden und den Ladesäulen, wenn "alle Deutschen" umsteigen (in den nächsten 20 Jahren!) ist überhaupt kein Problem.

    Und um gleich das Argument mit dem "schmutzigen Strom" abzufangen:
    Ja, aktuell ist der Strommix noch nicht ideal (100% grün) - aber es ist viel (!) leichter die Quelle (Stromerzeugung und damit den Strommix) zu verändern als (gleichzeitig) alle Verbraucher sauber zu machen :) .... ergo stelle ich lieber alle Fahrzeuge auf eine potentiell (!) saubere Energieform um und erstelle die Infrastruktur und kümmere mich zeitgleich (!) darum, dass die "Beladung" (von Infrastruktur und Fahrzeugen) mit einem stetig besseren Mix erfolgt! Dem eAuto macht es nämlich NIX aus, welchen Strommix es tankt ;)

    Und auch gerne das Thema "CO2-Fußabdruck" bei der Herstellung von einem eAuto vs. Verbrenner:
    Dazu gibt es ja nun genug Studien, die über die Lebensdauer eines Fahrzeugs diesen Punkt immer früher (anhand km) zugunsten des eAutos definieren. Man muss das über die Zeit sehen (u.a. auch der Strommix in den nächsten Jahren wichtig) und da spricht alles für das eAuto (Herstellung, Batterietechnik, Strommix, Infrastruktur, Emissionen im Straßenverkehr etc.).
    Wichtiger Tipp: Der Verbrenner ist auch nicht als Ferrari oder 7er BMW "geboren" worden ;) hat aber in Bezug auf Klimeachutz und Effizienz seinen Zenit schon lange überschritten (siehe VW-Trickserein beim Verbrenner ... das war ja schon "Verzweiflung") - der Zenit beim eAuto liegt noch weit vor uns :)

    Denkt hier ernsthaft jemand daran, wieder auf Verbrenner zu wechseln?

    Ich nicht ;) ... mein aktuelles Leasing läuft 07/2025 aus und ich gucke mal, welcher BEV es bis Ende des Jahres werden soll. Die Bestellzeiten werden sich ja nun wieder soweit einspielen, dass ich von 6-7 Monaten ausgehe (wenn es wieder eine VW-Konzernmarke wird :-).


    Und ich habe sowohl den Erstwagen (ID.4) wie auch den familiären Zweitwagen (Fiat 500e) auf BEV umgestellt.

    Da sind wir ja quasi dieselbe Strecke gefahren (MG > Obertauern > MG) ... das sind bei mir ca 850km gewesen je Strecke, aber das macht ja keinen Unterschied. Bei Dir ein ID.5 Pro Performance (3.2) bei mir ein ID.4 Pro Performance (3.2) - allerdings hatte ich noch eine Dachbox drauf.


    Im Kern könnten aber - trotz sehr vergleichbarer BEV-Hardware - unsere Erfahrung auf der Strecke nicht anders sein.
    (a) Ja, im Winter muss man häufiger "mal raus" (ca. 220-250 km), jedoch ist der "Turn" (also Abfahrt von der AB zum Ladestop und wieder drauf m.E. in maximal 10 Minuten erledigt ... Frage: Wie weit im "Hinterland" suchst Du da HPCs?
    (b) Die Ladekurve (siehe oben) war im Bereich 10-73% immer >100kW Leistung, so dass ein Hub von 8/10% - 80% (wenn mein Ladeplan das überhaupt so wollte) nie länger als 30 Minuten ... inkl. der "Turn"-Zeiten also nie länger als 40 Min pro Stop (eher wegen der Ladeplanung 30-35 min inkl. Turn).
    (c) Wir dürfen hier nicht ausentwickelte Verbrenner (da kommt nichts mehr an Effizienzsteigerung in Bezug auf Verbrauch - gut, nach 140 Jahren sollte es auch mal getan sein mit der Technologie des Verbrenners) mit gerade im Massenmarkt ankommenden BEV-Generationen vergleichen (hier ist die Technologiekurve - auch wegen Erfahrungen der frühen Nutzer - eher exponentiell wachsend!).

    Wir werden uns "kaputtlachen" über die Probleme im Jahr 2023/24 ... wenn wir im Jahr 2030/31 angekommen sind :-). Darauf folgende Generationen werden eher sagen "Guck mal ... so war der Wechsel".

    --> Heißt: Schon die nächste Generation von BEVs (2025/2026) haben effektive Reichweiten (nicht Vergleichswerte durch WLTP) im Bereich von 700km und dann wird es sich (auch im Winter) um 600-800km einpendeln (Stichwort: Energiedichte - Gewicht vs. Leistung). Danach wird es im Bereich 2029/30 m.E. kein Thema mehr sein, wie weit man mit einer Ladung kommt und das Ladungsgeschwindigkeit nicht mehr das "große" Thema ist (250 km in 5 Minuten)

    Und jetzt die üblichen Aussagen: "Dann warte ich eben darauf" :)

    Technologische Innovation fängt immer mit den "first-movern" und "early adopters" an - dann kommen die "frühen Nutzer" ... wir sind aber aktuell genau dazwischen ... in der "Kluft" - hier entscheidet sich, ob es weitergeht oder nicht.


    Ich für meinen Teil glaube, dass wir die Kluft in 2024 endgültig überwinden und dann den "breiten Massenmarkt" mit den frühen Nutzern erreichen - manche glauben, dass wir dies in 2023 schon geschafft haben.

    Das es unter denen vor/mit der Kluft natürlich auch Enttäuschte gibt, die auch wieder zurückwechseln auf einen Verbrenner ist m.E. "normal", wenn auch nicht so schön - an deren Kritik müssen Hersteller ran (siehe Batteriethema), aber ich bin da optimistisch, dass dies kurzfristig in den nächsten zwei BEV-Fahrzeuggenerationen erledigt ist.
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    Ich war nun eine Woche in einem kalten Österreich (+3°C bis -8°C) und die Original-Türgriffe haben immer funktioniert (öffnen/schließen + Abschließen per Touch). Auf der anderen Seite hatte ich am Niederrhein (zuhause) auch schon häufiger das Problem, dass das Abschließen per Touch nicht funktioniert.


    Daher gehe ich fest davon aus, dass es nicht die Temperatur ist, sondern (in Abhängigkeit) die Luftfeuchtigkeit

    • Niederrhein: nass-kalt (Temperatur kalt und gleichzeitig "höhere" Luftfeuchtigkeit) = Schließt schlecht ab per Touch
    • Österreich: trocken-kalt (Temperatur kalt und gleichzeitig "geringe" Luftfeuchtigkeit) = Schließt zuverlässig ab per Touch

    Hallo zusammen, um auch mal etwas "Gutes" zu sagen - ich war die Woche mit meinem ID.4 Pro Performance vom Niederrhein nach Österreich und eine Woche später zurück. Auf dem Weg habe ich nicht das Bord-Navigationsgerät genutzt, sondern ABRP.


    Der Akku war nach gut 300 km Fahrt gut drauf und hat - ohne Ankündung der Ladung durch das Boardnavigationssystem an das BMS - mit 133kW Ladepeak den Saft aus einer Shell-Station genommen (Außentemperatur 6°C) .


    Dasselbe habe ich dann noch mehrfach auf der Strecke in vergleichbarer Höhe gesehen - aber die 125+ kW (und bei mir bisheriger Peak bei 133kW) sind schon für die MEB-Plattform ganz ordentlich (max. 135kW) - es geht natürlich immer besser, aber es wird ja auch immer "geunkt", dass man nie höhere Ladeleistungen bei den ID-Modellen sehen würde, daher mal meine Praxiskurve bei einer Shell-Station und 6°C (der Peak war bei 36%).


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    So viel zu "alle 3 Monate ein Update" :)

    Ich würde sagen, wir veranstalten ein "Trinkspiel" (was ihr trinkt, ist dabei Euch überlassen ;-)) - jedes Mal, wenn jemand im Forum diesen alten Kalauer rausholt, muss etwas getrunken werde.


    Es ist echt müßig das Thema immer wieder rauszuholen (es sei denn, man will hier immer wieder dieselben Reaktionen provozieren, wobei "Trinkspiel" m.E. noch nicht dabei war :-D) - es ist, wie es ist ... da das Thema BEV noch so stark in Bewegung ist und v4.0 auf die neuen Cybersicherheitsfunktionen abgestimmt ist - und dazu braucht es eben auch andere Hardware - brauchen wir das Thema nicht weiter ausweiten.


    Die "Hardware" für 3.x wird kurzfristig nicht mehr (ein)gebaut, wir bekommen noch Sicherheitsupdates und vielleicht die eine oder andere WebApp (Apple Music, Spotify o.ä.) ... oder ein weiteres Spiel ;) ...

    Hallo wasawasa , das ist ja eine müßige Diskussion:

    (a) Die Technologiesprünge sind gerade bei BEV noch so hoch, dass der Sprung von Produktjahr zu Produktjahr noch enorm ist (daher auch die Empfehlung nicht zu kaufen, sondern zu leasen - ja, es verdient die Bank durch den Zins, aber der Wertverlust ist i.d.R. höher durch die Technologiesprünge!)
    (b) der Vorsprung von Tesla schrumpft - es wird zwar noch etwas dauern, bis man sie wirklich einholt, aber BMW und Mercedes sind da m.E. auf einem guten Weg. Ein Massenanbieter wie VW wird da noch so 5-9 Jahre oder 2-3 Fahrzeuggenerationen brauchen.
    (c) Es gilt das alte deutsche Motto: Das Gras in Nachbars Garten ist immer etwas grüner :)

    Ich hatte ja noch auf ein Weihnachtswunder dieses Jahr gehofft, aber meine Hoffnung schwindet langsam. VW‘s letzte Aussage im ID. Driver‘s Club war ja auch, dass es noch absolut keine Infos zur Terminierung gibt. Nicht mal ein „Coming Soon“.

    Hallo zusammen, ja die Sache mit dem viel "beschworenen" Weihnachtswunder.

    Es ist aber immer wieder derselbe Ablauf:

    (1) Erst sind wir unruhig, ob überhaupt nochmal ein Update in den Bestand kommt (und das Gemurre ist groß)

    (2) Dann mehren sich die Anzeichen, dass es ein Update gibt ...

    (2.1) ... und es geht nicht weit genug (= neues Gemurre)

    (2.2) ... es kommt nicht schnell genug (= Gemurre, aber in Form von "wäre schön wenn").


    Es hat ja, nachdem was rezis auch geschrieben hatte, schon Flottentests gegeben (was man durchaus als letzte Stufe in einem "rollout-test" sehen konnte). Dabei kam es aber nach dieser Darstellung zu einigen Problemfällen, die als "Totalausfall mit Abschleppwagen" endeten. Wäre es gut gegangen, wäre es ja durchaus realistisch gewesen, dass bis Ende des Jahres die ersten OTA-Auslieferungswellen gestartet wären.


    Da man aber nun offensichtlich nochmal einen Schritt zurückgegangen ist, um diese Fehler zu beheben (was ja auch nur logisch ist: man will eben nicht so viel "Ausschuss" in die Werkstätten bekommen - und noch schlechtere Presse), dauert es noch etwas länger.


    Auf der anderen Seite:

    • Es kann gesichert angenommen werden, dass der Bestand v3.5 oder (später) v3.7 noch erhält - das ist gut und war hier schon sehr häufig angezweifelt worden.
    • Es kann durchaus angenommen werden, dass diese Versionen für v3.2 Fahrzeuge via OTA kommen (ja, ich kenne die Unken hier im Forum - aber "durchaus angenommen werden" finde ich angemessen für eine 75-80% Wahrscheinlichkeit ;-))
    • Es darf vermutet werden, dass dies nun in eine Zeitfenster passiert, was man Q1/2024 bezeichnet (hier die Formulierung als Synonym für ein vorsichtiges 50/50 :-).
    • Und abschließend: Meiner Meinung nach, ist es auch gut von VW da "konservativ/vorsichtig" vorzugehen - Bei mir soll an Weihnachten der Baum leuchten ... und keine Warnleuchten im ID.4.


    Beste Grüße

    Sebastian

    Ich habe in erste Linie mit den 4000h Bauchschmerzen, das ist geteilt durch zwölf im Bereich nur eines Jahres, Softwarelimit hin oder her.

    Da wird es ROI-mäßig schwierig mehrere Kiloeuro Invest für eine DC-Wallbox zu rechtfertigen.

    Als Hobby bzw. Technologie-Demo natürlich top, und langfristig ohnehin eine gute Idee. Dann aber gerne per V2G und fett vergütete Regelenergie.

    Den Ausbau / Erweiterung von V2H nach V2G ist ebenfalls schon angekündigt (siehe Pressemeldungen) - aber nicht terminiert (da werden sie vorsichtig ;-)).
    Auch glaube ich, dass die Preise für DC-Systeme (CCS) in den nächsten 3-4 Jahren deutlich nach unten gehen werden (eher im Bereich unterer vierstelliger Bereich).

    Hallo idmichl , dass ist natürlich korrekt, aber ich gebe drei Dinge zu bedenken:

    (a) Es ist eine softwareseitige "Einschränkung" die für VW (nach meiner Meinung) eine Art "Sicherheitsnetz" ist, um Erfahrungen zu sammeln. Sollten diese positiv sein, wird da sicherlich auch mehr gehen.

    (b) Wenn man davon ausgeht, dass ein Haushalt so ca. 12-15kWh pro Tag verbraucht, wären das mal locker 666-833 Tage, die man mit der 10.000kWh-Grenze laden könnte - die Zeitbegrenzung (bezogen auf ein 22kW DC-System) sollte mehr als ausreichend sein.

    Wenn man nun weiter unterstellt, dass eine PV- und ein Heimspeicher (der ja verpflichtend ist) vorhanden ist, sollten in den Sommermonaten ohnehin wenig Ladung von Auto in Heimspeicher fließen - daher kann man also "locker" davon ausgehen, dass man 3-5 Jahre das Thema nutzen könnte ohne das VW an den Parametern spielt.


    (c) ... wenn das Ding nicht aktuell (1) sehr teuer ist als DC-System (5 stelliger Bereich) und (2) wenig Verfügbarkeit hat und (3) erst mal genug Software auf die Räder kommen muss.

    Insgesamt nach meiner Einschätzung und Meinung eine schöne Technologie-Demo, die damit langsam alltagstauglich wird :-).

    Hallo Elektroniker und Lemonhead , wir leben ja - und dies schreibe ich unabhängig zu dem hier (mal wieder so typischen Verhalten) Thread und den daran/darin Beteiligten - in einer Erregungsgesellschaft (das scheint das jeweilige Adrenalin ordentlich in Wallung zu bringen - früher waren viele davon sicher Bungeejumping ;-)) und diese Personen haben eine sehr kurze (Zünd)schnüre.


    Meinungen dürfen m.E. auch alle haben - darin sind wir frei!

    Wo es schwierig wird, sind absolute "Feststellungen" (auch als Fakten bekannt) i.d.R. mit "Ist aber so ...", "Ich kenne mich aus ..." oder "Das sagen aber alle..." (letzteres ist die berühmte Schwarm-Intelligenz der social media Generation, nicht immer hilfreich ;) eingeleitet oder begleitet.
    Mein Favorit sitzt in der Generation Alpha: "Das hat der Influencer xyz gesagt - und der hat x Millionen Follower ... der muss es ja wohl wissen" (ROFL - wenn es nicht so traurig wäre).

    Gerade wenn keine belastbare Quelle genannt wird, die objektiv prüfbar ist (dazu zählt nicht "habe ich gehört", "...irgendwo gelesen", "hat mir xyz gesagt" etc. wird es natürlich extrem dünnes Eis (gerne auch mit Erhebungen von n=1,2,3 "untermauert") mit "Fakten".

    Kombiniert mit o.g. Erregungspotential (wo ist der nächste Kick) eine echt toxische Mischung.


    Wenn wir dann alle mal wieder ruhig durchatmen, bevor wieder "hektisch aggresiv und mit Schaum vor dem Mund" in die Tasten gehackt wird, sollten wir das jeweilige Posting 1-2x lesen, kurz überlegen, wie der Sender es gemeint haben könnte (gutwillige Einordnung) und dann versuchen auch solche Dinge wie "Meiner Meinung nach ..." oder "Nach meiner Einschätzung ..." oder "Könnte es sein ..." als eigene Meinung in ordentlichem Ton wiedergeben ... dann kann man sagen: Bin Deiner Meinung, bin nicht Deiner Meinung ... und dann auch gerne mit ", weil ich das so oder so mir hergeleitet habe" ... gerne schließen mit einem höflichen "... ich kann mich aber auch irren" ;-).


    Aber ;) ... ich kann mich auch irren.

    Hallo Fridolin12 , jetzt weiß ich nicht, ob Du die PM nicht im Detail gelesen hast oder Schwierigkeiten mit der englischen Sprache hast, aber ich finde VW hat sich hier eindeutig positioniert. Das Thema "Updates" wird eineindeutig adressiert und damit der Artikel von GOLEM.DE etwas relativiert (wobei ich bei letzterem glaube, dass der/die Sprecher*in sich doppeldeutig ausgedrückt hat und die Golem-Redaktion da nicht genau genug war.


    (...) VW will also be able to activate the function for vehicles that have already been delivered as soon as they have also received the ID. Software 3.5 via an update. (...)


    Was soviel heißen soll: Diese (V2H) Funktion wird auch in Bestandsfahrzeuge (77kWh-Akku) aktiviert, sobald diese das Update auf v3.5 erhalten haben.


    Somit wird auch hier wieder bestätigt, dass der v3.x-Strang noch mit Updates versorgt werden wird. Hier habe ich auch eine zweite Information über meinen VW-Partner und auch das VW Onlineteam (da habe ich gerade ein issue offen, welches mit einem v3.5/v3.7 Update behoben sein wird - aktuell diskutieren wir nur, ob ich das nun vorab bekommen soll oder ob es regulär reicht). Meine Meinung dazu sollte klar sein ;-).

    Hallo Fridolin12 ,


    ich sehe den Artikel auch, aber kann die Quelle "Sprecher" der Zitate nicht finden.

    Die Aussage ""Der Grund ist, dass zum Teil unterschiedliche Hardware-Stände im Fahrzeug verbaut sind." ist m.E. vollkommen falsch - sowohl Android und iOS haben Varianzen in der weltweiten Hardware (da ist im Innenleben nicht jedes iPhone einer Generation - geschweige denn Android - gleich.

    Diese "Abstraktion" von Hardwarekomponenten (unterschiedliche Lieferanten) ist tägliches Brot - und auch schon immer gewesen!


    Ergo: Es mag ja so sein, dass die Stände "stabil" bleiben - aber die Begründung ist größter Quatsch.