Beiträge von Biker

    Hier kommt nun ein Bericht zu einem Erlebnis, das ich bereits vor ziemlich genau einem halben Jahr hatte. Seitdem habe ich die Situation und das Verhalten des Fahrzeugs versucht an anderen Stellen nachzuvollziehen, was aber nicht gelungen ist, so dass ich das nun hier wiedergebe. Dadurch dass ich meine Beobachtungen gleich danach notiert hatte, dürften diese ziemlich unverfälscht sein. Eventuell gibt es auch Andere mit ähnlichen Erfahrungen?

    Ich wollte von einem öffentlichen Parkplatz wegfahren, auf dem das Auto etwa eine halbe Stunde mit der Schnauze am Parkplatzrand zwischen zwei anderen Fahrzeugen gestanden hatte. Da der Abstand zwischen den Parkreihen recht gering ist, kommt man meist nicht auf Anhieb in die Parkfelder rein oder aus diesen raus, sondern muss ggf. mehrfach ausgleichen. Um an hinteren Fahrzeugen gut vorbeizukommen, musste ich beim Herausfahren aus der Parklücke nochmal kurz in diese hinein.

    Etwa ein Meter Fahrt zurück in die Lücke mit leichtem Versetzen nach rechts hätte dafür völlig gereicht. Solche Manöver führe ich immer mit direktem Wechsel von R auf D durch. Da auch hinter meinem Auto eine Reihe Fahrzeuge stand, hatte ich diesmal gebremst, so dass ich zum ausschalten des Auto-Hold zuerst das Strompedal angstupst und gleich wie gewohnt auf die Bremse gewechselt, mit der ich das Kriechen steuerte, so wie ich beispielsweise auch die leichte Steigung in meine Garage hochfahre.

    Zuerst lief alles wie gewohnt, aber dann beschleunigte das Auto während dieses Kriechvorgangs plötzlich ruckartig. Da ich bereits auf der Bremse stand, konnte ich diese nach einem kurzen Schreckmoment stärker und dann mit aller Kraft betätigen. Das Auto verzögerte zwar, kam aber nicht zum Stillstand, sondern bewegte sich trotzdem weiter geradeaus, während ich auf die beiden benachbarten Fahrzeuge achtete um diese nicht zu streifen, denn ich war ja bereits leicht schräg gestanden. Gleichzeitig vernahm ich von den hinteren Bremsen ein ungewöhnliches Geräusch eine Art und das Fahrzeug vibrierte. Nachdem ich meine Druckkraft maximal erhöhte, kam das Auto schließlich mit den Vorderrädern am Rasen davor zum Stehen. Wären da eine Wand, Poller oder andere Fahrzeuge gewesen, hätte es sicher teure Beschädigungen gegeben.


    Als ich schließlich sicher stand, begann ich zu analysieren, was das denn gewesen sein könnte. Im Verlauf dieses Manövers hatte ich am Rande, da ich währenddessen nur nach vorne und zur Seite geschaut hatte, Bewegung des blauen Balkens unscharf wahrgenommen. Ich nehme an, dass der Balken etwa ein Viertel bis Hälfte der maximalen Länge gehabt haben könnte. Daher schaute ich auf meine Füße, die dank Fußraumbeleuchtung gut sichtbar waren. Mein rechter Fuß stand nicht ganz zentriert, sondern leicht versetzt auf der noch immer maximal durchgedrückten Bremse, aber die Sohle überlappte wenige mm des Strompedals und drückte diese mit. Sehr sicher war das bereits während dem moderierten Bremsen mit gedrückt worden und das Erhöhen des Drucks auf das Bremspedal Bremsdrucks bewirkte implizit auch eine stärkere Auslenkung des Strompedals.

    Nun ist es bei der ID. Familie so, dass während einer Fahrt am Anfang des Bremspedalwegs nur die Rekuperation ausgelöst wird, bzw. die hydraulische Bremse noch nicht. Aber durch die Verriegelung der Funktionen müsste doch immer gleichzeitig der Antrieb ausser Kraft gesetzt werden, was diesmal ziemlich sicher nicht funktioniert haben dürfte. Was meint Ihr dazu?

    In der

    Unabhängig davon ob man Angst hat, oder nicht, habe ich immer so meine Bedenken, wenn ein Text im Konjunktiv geschrieben ist, klingt immer gut, hat aber null echtes Fundament.

    In der Schweiz wird der Konjunktiv sehr viel häufiger als in Deutschland verwendet und trotzdem werden dort die besten Uhren gebaut ;).

    Und darum geht es schließlich auch hier. Die Synchronisation des Stromnetzes kann man langfristig auf andere Taktgeber umstellen, deren Zeitbasis über Kabel oder Satelliten verteilt werden kann. So werden z.B. moderne Mobilfunknetze bereits auf eine Mikrosekunde genau mittels GNSS Satellitennavigationssignalen synchronisiert. Diese Genauigkeit ist für Stromnetze völlig ausreichend.

    Noch ein Hinweis: angesichts der aktuellsten Erkenntnisse zur Schädlichkeit von PFAS, empfiehlt es sich PTFE Sprays, egal ob WD40 oder Krytox nur sehr sparsam und möglichst mit Atemschutz einzusetzen.

    Die massive Kontamination in der Umgebung des Flugplatzes Manching ist möglicherweise auf die Einsickerung von bei der Brandbekämpfung überhitzten Löschschäumen zurückzuführen, aber auch manche Skiwachse, vor allem mit dem Bügeleisen erhitzt aufgetragen und Imprägniersprays gelten inzwischen als problematisch.

    Es gibt für solche Fälle doch von VW ein Silikon Öl, aber sündhaft teuer.

    Ich habe hier nur oberflächlich reingelesen.

    Mein Cupra Born habe ich ohne Glasdach bestellt.

    Das ist das Krytox-Öl https://shop.ahw-shop.de/origi…mittel-100ml-krytox-spray
    In vielen Werkstätten wacht der Meister über den Einsatz und hält es meist in seinem verschlossenen Schrank.
    Man muss aber wissen wohin man das genau sprüht, nämlich nur auf die insgesamt acht Auflagepunkte.
    Hat jemand die TPI für das Glasdach des ID.4 zur Hand?

    In der Regel kann man sowohl nach der Herstellergarantie als auch einer Händlergarantie einen Anschlussgarantievertrag abschließen. Wichtig ist, dass dieser in den letzten Monaten des noch laufenden Vertrags abgeschlossen wird. Nach einer Lücke wird eine separate Prüfung des Fahrzeugs notwendig. Mängel die dabei festgestellt werden, können, auch wenn noch nicht akut reparaturbedürftig, im neuen Vertrag ausgenommen werden.

    Das ist tatsächlich der Ackermann-Effekt und tritt beim größeren Lenkwinkeln und sowohl beim Vor- als auch beim Rückwärtsfahren auf wenn man stärker einschlägt. Bei schmalen Vorderreifen kaum bemerkbar, führt der bei breiteren Reifen zu den fühl- und hörbaren seitlichen ruckartigen Springen / Rutschen des Vorderreifens der in der jeweiligen Situation weniger Grip hat.

    Die Rücksitze sind auf einem Blechform-Keil montiert. Unter diesem Formteil befindet sich ein ziemlich großer Hohlraum mit ca. 50 cm Tiefe und 1,50 m Breite. Falls durch die darin gestanzten Löcher was hineinfällt kann man das sehr schwer herausholen und dann kann es ziemlich lange hin- und her rollen bevor es sich in einer Ecke festsetzt. Es könnten auch Teile eines Kunststoff-Clips oder eine M3 Mutter oder Schraube sein.

    Ich finde die Beiträge von christoph194 ziemlich peinlich. Du hast einen ganz klaren Fehler gemacht, und das ist auch völlig in Ordnung: Wir alle machen Fehler. Wichtig ist nur sich so einen Fehler auch einzugestehen, und nicht immer woanders die Fehler zu suchen.


    Letztlich gilt das vermutlich für alle "Geschädigten" hier. Fehler eingestehen, daraus lernen, mit dem Thema abschließen, glücklich werden.

    christoph194 es tut mir sehr leid für das erlittene Missgeschick, das im Zusammenwirken mit dem defekten Gangwahlhebel entstanden ist.


    Im Eifer der hier geführten Diskussion ging ein Detail unter, nämlich dass dieser in einer undefinierten Stellung hängen bleiben kann.

    Solch ein Wahlschalter muss normalerweise mit doppelter Sicherheit ausgeführt sein, z.B. parallele Öffner- und Schließerkontakte (oder andere Sensoren) für jede relevante Position. Dass die Meldung kam "Elektrosystem funktioniert nicht richtig" ist ein Indikator dafür.

    Falls ich richtig verstanden habe, kam zum Zeitpunkt kurz vor dem Zerquetschen des Rollers, diese Meldung nicht, so dass sich der ID noch ziemlich sicher im vollwertigen D befunden hatte. Dass er kriechend losfährt während Auto-Hold aus ist, ist völlig normal. Die PDCs schützen in der Situation, bzw. bei sehr langsamen Rangieren nicht. Sonst könnte man in manchen Ländern gar nicht an der Bordsteinkante einparken oder sich aus einer Car-Jacking-Situation durch Wegfahren retten, denn ins Menü gehen und PDCs ausschalten wäre zu umständlich.

    Könnte das auch eine lose Schraube oder Mutter sein?
    Hatte mein Auto mal zum Tausch des Notrufmoduls in der Werkstatt und offensichtlich ist dem Monteur ein Teil abhanden gekommen, dass über mehrere Tage unter den Rücksitzen hin- und herkullerte, bis es sich irgenwann festsetzte.

    Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einem nicht hinterlegten Ladeort und einem bereits hinterlegten Ladeort. Es ist alles andere als trivial und das Gegenteil von intuitiv und benutzerfreundlich. Anscheinend traut man sich nicht das grundsätzlich zu überarbeiten. Insbesondere wenn man Zeiten bevorzugt als auch Abfahrtszeiten einstellen möchte, wird des nochmal komplizierter und fehleranfälliger.

    Nun zu den Einstellungen für simples Sofortladen:

    1. Bei einem nicht hinterlegten Ladeort:

    Den Ziel-SoC stellt man so ein wie bereits Resusaapje schrieb und ID.3besteKarre bestätigte:

    Hauptseite (Autosymbol) > Einstellungen > Ladeslider schieben > Pop-Up bestätigen dass >80% gewählt wird, falls Battery Care Mode aktiv ist > Speichern (erscheint nur oben rechts wenn der Wert verändert wurde.

    2. Bei einem der bis zu fünf hinterlegbaren Ladeorte (z.B. eine heimische Garage, Arbeitgeber-Wallbox oder eine öffentliche Stamm-Ladesäule):


    Hauptseite (Autosymbol) > Laden / den richtigen Ladeort auswählen > Zahnradsymbol rechts oben clicken > Slider "Direkt laden bis" und "Laden bis" einstellen > Speichern clicken (rechts oben, taucht nur nach Änderung der Slider auf).

    Hoffe das hilft etwas weiter?


    Falls das Fahrzeug gerade an einem gespeicherten Ladeort steht, wirken die Slider für Ziel-SoC am Fahrzeug-Display für allgemeinen Ziel-SoC und dem hinterlegten Ladeort synchron. Wohin die neue Einstellung gespeichert wird (in Allgemenin oder Ladeort), erinnere ich mich im Moment nicht.

    Ende 2020, Anfang 2021, als die ersten ID.3 frisch am Markt waren, machten ein paar Berichte über Kabelbrände in Garagen und Häusern die Runde, die durch fehlerhafte Hausinstallationen, Steckdosen und "schmale" Zuleitungen verursacht wurden.


    Bei einem Software-seitigen Schutz wäre es logischer, dass der Strom auf allen Phasen gleichmäßig gedrosselt wird, was ja bereits für PV-Überschussladen und für die Limitierung der Ladeleistung vorgesehen ist, indem die Wallbox den verfügbaren Strom mittels der CP-Signalleitung ans Auto meldet.


    Für mich sieht es so aus, als wäre ein Hardware-naher Schutz im Steuergerät selbst implementiert worden, um zusätzliche Sicherheit einzubauen, falls die Hausinstallation den Anforderungen der gesetzlichen Norm VDE 0100-520 Abschnitt 5-52 nicht entspricht oder um zu verhindern dass verschlissene Ladekabel zu Bränden führen. Allerdings müsste der schon in 3.2 bestanden haben, denn meines Wissens bekam der On-Board-Charger ECU C6 im Update-Paket 3.7 keine aktuellere Software.

    "Minimierung von Geräuschen beim Laden, die durch Interferenzen bei manchen Netzanschlüssen hervorgerufen werden"

    (https://www.volkswagen.de/de/b…-software-3-7-update.html)

    Damit ist vermutlich das Sirren gemeint, das bei manchen Ladevorgängen auftreten kann.
    Die spektrale Verteilung und die Amplituden der Frequenzanteile könnte von einigen Faktoren wie z.B. der Zahl der Phasen, dem Ladestrom, aber auch von der Netzanschlussimpedanz, die wiederum von Kabellänge und dem Querschnitt abhängig ist, aber auch von der Zuleitung zum Haus und davon, was im eigenen Haus und in der Nachbarschaft sonst noch am Netz hängt.


    Den Wegfall einer Phase habe ich bisher noch nie beobachtet, auch nach dem Update auf 3.7. nicht.
    Die Kabellänge vom Hausanschlusskasten zur Wallbox beträgt 20m und der Querschnitt 6 mmq.

    Also wem das Laden mit 11 KW wichtig ist sollte sich mit dem Update auf 3.7 zurück halten. Ich habs heute nochmal geprüft. Auch mir fehlt nach sehr kurzer Ladedauer eine Phase. Heute war der Akku vom fahren sicher noch etwas warm und wir waren auch auf 24% SOC runter gefahren. Trotzdem hat er nur ganz kurz mit 3 Phasen geladen. Danach war eine Phase weg. Aktuell lädt er immer noch. Mit 2 Phasen. Siehe Screenshots. eMail an Herrn Blume ist raus. Ich finde das echt peinlich. Da brauchen die Jungs 4 Jahre um die Software halbwegs hin zu biegen. Und dann sind da doch noch solche klopfer im Update. Und. Obwohl sie um das Problem wissen wird der Roll Out nicht gestoppt. Ich bin schon VW begeistert. Aber so langsam falle ich vom glauben ab.


    On the other Hand. VW ist ja so ein halber Staatsbetrieb. Der Staat hat VW geflüstert dass 11KW das öffentliche Stromnetz überlasten. Alle Autos sollen deshalb via Update in der Ladeleistung beschnitten werden. Wäre ja eine mögliche Erklärung. Aber die Limitierung via Abschaltung einer Phase ist doch irgendwie uncool. Ist das dann nicht eine befürchtete Schieflast im Netz die keiner haben möchte?

    Viele Grüße

    Andreas

    Wurde auf 3.7 ausgehend von 3.2 oder von <=3.1 aktualisiert?

    Nach etlichen Diskussionen mit anderen E-Autofahrern bin ich zum Schluss gekommen, dass es sich nicht um einen Fehler des Fahrzeugs handelt und dass die Spannungsabfall-getriggerte Reduktion der Ladeleistung nicht erst nach dem 3.7 Update eingetreten ist, sondern bereits ab V3.2 Einzug gehalten hat.


    Wie bereits Elektroniker in seiner ersten Antwort schrieb, schützt die Zurücknahme der Ladeleistung durch Abschalten einer Phase die Hausinstallation.
    Das Fahrzeug "weiß" ja nicht ob der Spannungsabfall unter Last von einer fehlerhaften Verbindungsstelle oder einer langen Leitung oder einer schlicht einer kurzen aber zu "dünnen" Leitung verursacht wird. Die 7% Abfall der einen Phasenspannung von ca. 235,5 V auf 217,5V und 15,4 A Strom bedeutet (cos phi der Einfachheit halber als 1 angenommen) dass auf der Zuleitung dieser Phase ca. 277 W in Verlustwärme umgewandelt werden. Auf allen drei Phasen zusammen würde man also ca. 830 W in Wärme umwandeln. Falls sich diese gleichmäßig auf ein längeres Kabel verteilt wäre das nicht so kritisch als wenn diese an einer Steck- oder Schraubverbindung oder einem unterdimensionierten Kabel entsteht, die dadurch entstehende Ineffizienz ist jedoch auch nicht zulässig. Eventuell hat die Art der Implementierung mit der Norm VDE 0100-520 Abschnitt 525 zu tun, die für Spannungsabfälle ab Hausanschlusskasten bis Verbrauchern für Laststromkreise maximal 5% vorsieht.


    Das Herausnehmen der Belastung einer Phase vermindert das Problem nicht um ein volles Drittel, da ja nun wegen der Schieflast auch der Nullleiter einen Teil des Stromes aufnimmt.


    Warum das Fahrzeug die Ladeleistung nicht graduell auf allen drei Phasen reduziert ist mir nicht bekannt. Dass das Fahrzeug das eigentlich kann, erkennt man ja dadurch, dass Load-Balancing oder Ladestrom-Begrenzung mittels Wallbox bereits gut funktioniert.

    In the ID.Driver's Club on Facebook it is being discussed that a fix for the phase drop charging issue is getting provided by a small additional S-OTA update ID.S 3.5.5 (OUI4) for those IDs affected after having received after the bigger ID.S 3.5.4 (OUF6). All of these will display ID.Software 3.7 in the car.
    Some drivers already got notified in the car that the update is available for installation. It is not clear yet whether it will get integrated into the big update package.


    By the way, my interpretation of some abbreviations is as follows:
    OUF = full update package

    OUI = incremental update package.


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