Beiträge von Bercher

    Sich informieren ist immer gut. Schlimm ist nur, dass es anscheinend nötig ist um die Falschaussagen seitens VW und deren Verkäufer zu entlarven. Wie gesagt, bei einem 35000 Euro Kauf darf ich mir doch wohl Aussagen erwarten, die der Wahrheit entsprechen?!

    Welche Falschaussagen?
    wltp ist ein Testverfahren nach dem erreicht das Auto einen einheitlich gemessenen Verbrauch.

    Das Testverfahren wird weltweit angewendet deshalb ist es für zivilisierte Länder.
    Der wltp Verbrauch lässt sich jederzeit reproduzieren.

    Die Klimatisierung ist aus um einfache reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten.

    Für Klima an muss man die Amerikanische Norm bemühen.


    Unter anderen Bedingungen erhält man andere Verbräuche.

    Im Sommer liegt mein Verbrauch z. B. grundsätzlich unter netto wltp.


    Wer auf der Autobahn über 120 km/h fahren will hat mit einem ID die falsche Wahl getroffen.

    Auf meinem täglichen Arbeitsweg, den ich schon weit über 5000 mal zurückgelegt habe, bringt es so gut wie nichts zwischen den Brückenbaustellen auf der A7 mehr als 100 zu fahren.

    Es ist tatsächlich alleine ein Problem der vernünftigen Auslegung: nicht die billigste Baumarktsteckdose nehmen. Und wenn man ganz sicher sein will heißt die Lösung CEE-Steckdose (Campingdose). Die ist für 16A Dauerstrom zugelassen.

    Ein brauchbarer Ladeziegel hat ein Thermometer im Stecker. Es wird auch grundsätzlich mit 10 A geladen.

    Bei halbwegs normgerechten Dosen besteht keinerlei Gefahr.

    Der Arbeitgeber darf den Strom nicht verschenken…

    Der Arbeitgeber darf den Strom an die Mitarbeiter verschenken. Ausnahmen vom Steuerrecht. Kein anzurechnender geldwerter Vorteil.

    Das wird tausendfach so gemacht,


    Erlauben Arbeitgeber ihren Beschäftigten das kostenlose Laden von E-Autos oder Hybridautos im Betrieb, fallen auf den Strom bis 2030 keine Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge an. Auch beim Laden von E-Bikes ist der Fiskus weiter großzügig:


    Gesetz zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr
    Vom 7. November 2016


    "...

    Artikel 2
    Änderung des Einkommensteuergesetzes
    Das Einkommensteuergesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. Oktober 2009 (BGBl. I S. 3366, 3862), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 31. Juli 2016 (BGBl. I S. 1914) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

    1. § 3 Nummer 46 wird wie folgt gefasst:
    „46. zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn vom Arbeitgeber gewährte Vorteile für das elektrische Aufladen eines Elektrofahrzeugs oder Hybridelektrofahrzeugs im Sinne des § 6 Absatz 1 Nummer 4 Satz 2 zweiter Halbsatz an einer ortsfesten betrieblichen Einrichtung des Arbeitgebers oder eines verbundenen Unternehmens (§ 15 des Aktiengesetzes) und für die zur privaten Nutzung überlassene betriebliche Ladevorrichtung;“.

    2. § 40 Absatz 2 Satz 1 wird wie folgt geändert:
    a) In Nummer 5 Satz 2 wird der Punkt am Ende durch ein Komma ersetzt.
    b) Folgende Nummer 6 wird angefügt:
    „6. den Arbeitnehmern zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn unentgeltlich oder verbilligt die Ladevorrichtung für Elektrofahrzeuge oder Hybridelektrofahrzeuge im Sinne des § 6 Absatz 1 Nummer 4 Satz 2 zweiter Halbsatz übereignet. Das Gleiche gilt für Zuschüsse des Arbeitgebers, die zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn zu den Aufwendungen des Arbeitnehmers für den Erwerb und die Nutzung dieser Ladevorrichtung
    gezahlt werden.“
    ..."

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    Ursache!!!? Auto war eine Woche an der Wallbox.

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    Ich muss im Auto sitzen bleiben das Auto ist aber aus. (Förderband)

    Da ist es dann wohl egal?!

    Mein letzter Stand
    Zusammenfassung verschiedener Quellen:


    Die Zuordnung zu den Einkunftsarten ist noch nicht abschließend geregelt. Das soll/kann bis Ende 2022 mit dem Jahressteuergesetz erfolgen.

    Es kann sein, dass die Prämie aus dem Verkauf der THG-Quote zu den sonstigen Einkünften zählt.

    Die Einkünfte aus Leistungen i.S.d. §22 Nr. 3 EStG sind nicht einkommensteuerpflichtig, wenn sie unter der Freigrenze von 256 € im Kalenderjahr betragen.


    Zusätzlich gibt es im Einkommensteuerrecht noch den Härteausgleich.

    Der sogenannte Härteausgleich bewirkt, dass Nebeneinkünfte eines Arbeitnehmers bis 410 Euro – dazu gehören zum Beispiel Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung – vom Einkommen wieder abgezogen werden und damit steuerfrei bleiben. Geregelt ist das im Einkommensteuergesetz unter §46 Absatz 3.


    "Härteausgleich nach § 46 Abs. 3 EStG. Ein Betrag in Höhe der Einkünfte, von denen der Steuerabzug vom Arbeitslohn nicht vorgenommen worden ist, ist vom Einkommen abzuziehen, wenn diese Einkünfte insgesamt nicht mehr als 410 Euro betragen. ... Der Abzugsbetrag kann 1 Euro bis 410 Euro betragen."


    Das kann/wird sich aber wohl noch ändern.

    Nix gwiss wäs mer net.

    Aber Aber


    :thumbup: der Käfer hatte einen Frunk !!!!! :thumbup:


    danach wird bei jedem ID Test verzweifelt gesucht. Da konnte man schon damals sein Ladekabel verstauen. :)

    Ich bezweifle das die THG Quote für Privatpersonen steuerpflichtig ist. Ich wäre auch nie auf die Idee gekommen diese in der Steuererklärung anzugeben.
    Ich bekomme ja kein Geld ohne Ausgaben dafür zu haben. Die Förderung für die E-Autobeschaffung oder für die Wallbox ist ja auch nicht als Einnahme zu versteuern.
    Aber ich bin noch in der Prüfung.


    Ansonsten müssten die Auszahlungen unter den Freibetrag gedrückt werden sonst legt man drauf.

    Von einer 100 € Lohnerhöhung muss ich ja auch bedeutend mehr Steuer bezahlen als mein aktueller Steuersatz ist.