Beiträge von Burnett0305

    Das ist tatsächlich die Frage, ob es nur eine Mindeslaufzeit im S gibt und, wenn die rum ist, man zum Tag wechseln kann. Zugegeben, könnte bei mir in der Vergangenheit so gewesen sein.

    Dennoch finde ich es unpassend für den Brot- und Buttervertrag eine Mindeslaufzeit zu haben.

    So hätte ich bei denen geladen, jetzt kriegt Ionity das Geld.


    Nachträglich

    Danke für den Tipp. Hatte ich auch drauf kommen können. Zumal ich ja eh zwei Profile hatte...

    Die neuen Tarife lesen sich ja nicht verkehrt, aber haben insbesondere im S-Tarif einen großen Haken.

    Während man früher zu jedem Zeitpunkt in ein kostenpflichtiges Abo vom kleinen Tarif wechseln konnte, geht das jetzt nicht mehr, sondern nur noch monatlich.

    Ich habe bspw. am 04.12. den S-Tarif gebucht, sozusagen erstmal als Notnagel. Wie ich es ansonsten auch mit den alten Tarifen gemacht habe. Jetzt wollten wir bei der Fahrt nach Aachen doch bei EnBW laden und ich wollte in den M-Tarif wechseln. Dieser Wechsel geht jetzt aber erst zum 06.01.

    2026. Früher konnte ich den jederzeit machen. Natürlich dann mit einem Monat Mindeslaufzeit im neuen Bezahltarif.

    Für Fahrer, die nur gelegentlich längere Strecken fahren oder mal spontan einen großen Vertrag brauchen, ist die Mindeslaufzeit im kleinen Vertrag sehr bescheiden.

    Tatsächlich werde ich EnBW jetzt eher meiden.

    Und da mal wieder meine gern genommene Frage: Wer soll so ein Geschäftsmodell betreiben? Wieviel Umsatz soll das bringen? Vielleicht 20 kw bei 8 Stunden an der Säule zum natürlich günstigen Preis?


    Manny

    Nun müsste man günstig erstmal definieren, ich meine ein Rahmen zwischen 0,35 und 0,39 Cent ist wohl für die meisten in Ordnung. Ich denke, da wäre durchaus Gewinn über eine Laufzeit von 5 bis 7 Jahren drin. Würde man hier denn Aufbau fördern, anstatt eine Kaufprämie (insbesondere einschließlich Plugins) auszurufen, wäre das wesentlich entscheidender für die E-Mobilität. Sollte ein solcher Ladepunkt noch mit PV kombiniert werden, geht das m.E. sehr schnell mit dem Gewinn.

    Ich finde, das ist ein guter Kompromiss...

    So ähnlich mache ich das auch. Klima abzuschalten wäre mir zu blöd. Aber mit der Temperatur kann man viel rausholen auf Kurzstrecken. Ich habe meist 20 Grad eingestellt, nur im Sommer wirds dann eher 23 Grad, ansonsten kriegst Frostbeulen ;).


    ...und gleichzeitig eine Steigerung des Komforts im Vergleich zum Diesel, der auf den 10-15 Minuten Kurzstrecken erst zum Ende halbwegs warm wurde.

    Nicht nur zum Diesel, sondern zu jedem Verbrenner. Deswegen finde ich es ja grotesk, dass einem als BEV-Fahrer vorgeworfen wird, wir würden im Winter nur mit dicken Jacken Auto fahren können. BEV-Fahrer haben es sofort warm, wenn wir möchten und uns der Verbrauch egal ist. Die meisten Verbrennerfahrer haben die Option nicht (Ausnahme Standheizung).

    Dann kommen wir mal zum Threadthema:


    Ich bin gestern mal wieder zur Verwandschaft nach Aachen gefahren.


    Strecke war Hof A9 - Schweinfurt A70 - Köln A3 - Aachen A4. Temperaturen zu Beginn 0 Grad bis dann am Ende 8 Grad. Gestartet mit 100 Prozent Akku, vorgeheizt.


    Strecke insgesamt 571km mit einen kleinen Umweg über Flörsheim. Wir haben insgesamt 2 Ladepausen gemacht. Grundsätzlich 130 km/h ACC, ansonsten immer 10+. Insgesamt kaum Stau, mal kurz bei Köln wurde es zäh.


    Erste Ladepause bei Ionity Spessart Nord mit Stand 11 Prozent nach 241 km. 36 Minuten geladen mit max. 117 kW und relativ gering abgeflacht bis min 60 kW. Insgesamt 47 kW geladen, Akkustand dann 75 Prozent, Verbrauch bis dahin laut BC 24.5 kW/h.


    Zweiter Stop nach km 438 bei Ionity Oberhonnefeld mit Stand 9 Prozent bis 77 Prozent, ebenfalls 36 Minuten mit max. 120 kW, insgesamt 49 kW. Die Ladekurve war fast identisch. Verbrauch laut BC auf der bisherigen Strecke jetzt 23.5 kW/h.


    Am Ende waren es 571 km mit einem Durchschnittsverbrauch gemäß BC von 22.5 kW/h. Akkustand bei Ankunft war 40 Prozent.


    Insgesamt kann man für die Jahreszeit zufrieden sein. Die Ladestopps waren zeitlich ok. Bin gespannt wie morgen die Rückfahrt läuft.

    Hab ein Dreiviertel Jahr öffentlich geladen – ganz ohne Planung einfach beim Einkaufen....

    Habe ich zwangsläufig auch mal für zwei Monate machen müssen, da meine Straße zwecks Bauarbeiten gesperrt war. Es ging schon, EnBw mit großen Vertrag beim Rewe, aber du bist halt angehängt an genau diesen Ladern einzukaufen. DC-Lader beim Einkaufen mit Ad-hoc-Laden für 0,49 Euro könnten einen Schub erzeugen (billiger ginge natürlich immer, aber 0,49 Euro ist halbwegs rechenbar).


    Da sieht man, dass das Problem nicht das Auto ist, sondern eine Mangelnde Infrastruktur. Da langt eine Schukosteckdose mit ausreichend dimensionierter Leitung um das Auto mit 3,5kw zu laden....

    Dem stimme ich zu. Ich denke auch wir brauchen insgesamt mehr AC-Lader, und ja, die müssen nicht 22kW haben. Gerade an Pendlerparkplätzen, an Parkplätzen beim Arbeitgeber oder auch große P+R in Städten wären diese wichtig. Die Fahrzeuge stehen hier in der Regel sehr lang, da brauchts keine große Leistung. Wichtiger wäre ein günstiger Preis für Ladung.

    Ich habe auch die Mail bekommen und bleibe dabei: das Geschäftsgebaren gefällt mir nicht und ich werde nicht mehr bei Instadrive abschließen.

    Nebenbei: die Prämie für 2025 soll jetzt angeblich im Januar 2026 ausgezahlt werden.

    Bin mal gespannt, warte auch noch auf meine 2025 Prämie bei Instadrive, ok, hab allerdings auch erst im Juni beantragt. Dennoch für 2026 ist es definitiv ein anderer Anbieter.


    Geld für eAuto hat bereits am 18.11.2025 bezahlt und die Anträge wurden am gleichen Tag gestellt.

    Ich habe mich für 2026 für EnBw entschieden, großer Anbieter, 215 Euro je Fahrzeug garantiert. Ich vermute zwar, dass die Prämie noch steigen wird 2026, aber dann vergesse ich das nur wieder...

    Nachdem ich jetzt mittlerweile 36.000 km auf den ID4 GTX gefahren habe, kann ich mal ein Resümee zwecks des Verbrauchs ziehen. Eines vorweg, ich bin damit zufrieden, der GTX ist weit betriebsgünstiger als der Vorgänger ein Tiguan 2.0 TDI 190 PS 4motion. Dieser hat bei identischen Fahrprofil im Schnitt 8.0 Liter Diesel benötigt. Zu den Rahmenbedingungen: 12 km Fahrt jeden Tag einfach zur Arbeit, kein Flachland, Haus mit PV+Batterie+Wallbox, auch wegen Überschussladen sicher etwas höhere Verluste. Dazwischen drei bis viermal im Jahr lange Strecken über 500 km und da dann DC-Laden. Ach ja, auf der AB immer 140 km/h wo erlaubt, ansonsten 10+. Selten war ich mal schneller unterwegs, irgendwie entschleunigt E-Auto fahren auf der Autobahn :) .


    Im gesamten Schnitt hat der GTX mit Verlusten 23,85 kW/h auf 100 km benötigt. Im Fahrzeug werden 20,3 kW/h angezeigt, aber Vorheizen und Ladeverluste machen doch schon einiges an Kosten aus.


    Ich denke der durchschnittliche Verbrauch wird bei mir noch sinken, da in dem jetzigen Wert auch ein kompletter Winter ohne Garage dabei ist. Diese konnte ich aufgrund einer Baustelle von Oktober 24 bis April 25 nicht nutzen. Der Verbrauch in dieser Zeit war tatsächlich merkbar höher (etwa 3-4 kW/h auf 100km) wie bei der Nutzung der Garage. Ist mir erst diesen Monat wieder aufgefallen (Nov 24 29,96 kW/h zu Nov 25 26,74 kW/h) bei nahezu identischer Kilometerleistung. Hier hat die Vorheizung extrem zugeschlagen.


    Mit vielen Fabelverbräuchen hier kann ich nicht mithalten, aber das Fahrzeug wird auch nicht sparsam bewegt, ich hole mir keinen GTX um diesen dann nicht auch etwas sportlicher zu fahren. Ansonsten Heizung/Klima ganzjährig an, Fahrprofil alles außer ECO.

    Also wenn man hier so einige Aussagen liest, muss man ja bald glauben, dass ID mit 3.x Software gar nicht fahren und kompletter Schrott sind. Das sollte ich meinen GTX mal lieber nicht sagen, nicht das er es noch glaubt ;) .


    Ich fahre einen GTX aus 2023. Ja, der neue GTX hat sicher mehr Punch, aber auch so reichts. Infotainment könnte schneller sein, aber auch hier, es kommt halt drauf an. Ich nutze fast nur Android im Fahrzeug, da ist mir das Navi von VW egal. Einzig die fehlende Kachel fürs schnelle Ausschalten des Lane-Assist fehlt mir. Sprachsteuerung nutze ich kaum, daher auch für mich nicht relevant. Muss halt jeder für sich selbst entscheiden. Gilt auch für die Akku-Konditionierung, da ich selten wirklich lange Strecken fahre, nicht entscheidend für mich.

    Insgesamt bin ich mit GTX sehr zufrieden, auch mit dem Verbrauch. Kann mich da nicht beschweren.

    Und ich habe den Vergleich von Software 3.x und 5.x jeden Tag, wenn ich das will, da wir noch einen Cupra haben, welcher bereits 5.x hat.


    Ob die Einschränkungen der 3er Software für dich so ok sind, kannst du nur selbst wissen.


    ...Nach 3 Jahren sollte es noch ca. der halbe Listenpreis sein...

    Naja ein gut ausgestatteter GTX kann neu knapp an die 70.000 Euro gekostet haben, insbesondere wenn das Ledersitzpaket mit drin ist. Also von daher wurde ich ohne die genaue Ausstattung zu kennen erstmal nicht von zu teuer reden.


    Und die neueren GTX kosten halt mit einiger Ausstattung auch gleich 10.000 Euro mehr.

    Der niedrigste frei erhältliche Tarif (ohne App) zum Laden bei EnBW sind noch immer 62ct (bei EWEGo, wobei die dabei draufzahlen).


    ...Ladetarif S ohne Grundgebühr 59Cent ab 1.12 56 Cent, mit App/Karte an EnBW Säulen.

    Er schreibt ohne App, du verweist auf die App. Grundsätzlich hat der dann schon recht, für die Nicht-App-Nutzer hat sich nichts geändert.

    Was die da in ihrem geschlossenen Nutzerkreis machen, bei dem ich nicht dabei sein kann, ist mir eher egal.

    Warum auch immer man nicht dabei sein kann oder möchte... Wenn dem so ist, kann man eben nicht auf die App-Preise hinweisen.


    Ich persönlich finde die Preisänderungen gut, endlich gehts mal in die richtige Richtung. Wenn auch nur in kleinen Schritten und eben mit Kundenbindung.

    Das ist zwar vom Prinzip her richtig aber du übersiehst, dass die Steuern nicht zweckgebunden sind und dass die Mineralölsteuer und KFZ-Steuer nicht für den Erhalt und Ausbau der Straßen-Infrastruktur verwendet werden und wie man sieht, auch in der Vergangenheit nicht verwendet wurden.

    Klar sind die Steuern nicht zweckgebunden, dies ist mir bekannt und ich übersehe dies auch nicht. Weil es schlicht keine Rolle spielt, für was die Steuern verwendet werden. Bei wachsenden Bestand von BEV wird das Steueraufkommen in der Kfz-Steuer kleiner, wenn man die derzeitige Besteuerungspraxis zu Grunde legt. Und auch die Einnahmen aus der Mineralölsteuer werden sinken. Und das eine Regierung sinkende Steuereinnahmen in einem Bereich einfach so geschehen lässt, daran glaube ich eher nicht. Deshalb wird es interessant, wie dies korrigiert werden soll. Wir sprechen hier ja von mehreren Mrd. Euro.

    Gut, der Zeitstrahl bis hier ein Kipppunkt erreicht wird, sollte noch einige Jahre gehen. Ein sofortiger Handlungsbedarf besteht derzeit im Haushalt noch nicht.


    Mir geht es lediglich darum, dass eben diese Mindereinnahmen durch irgendwas gedeckt werden. Und so kann es passieren, dass das jetzt derzeitig recht günstige E-Fahren eben in Zukunft nicht mehr so ganz günstig wird.


    Es wäre nur halt mal schön, wenn sich da mal politisch jemand aus der Deckung wagen würde. Aber ich vermute da können wir noch länger warten.


    Möglichkeiten innerhalb der Verkehrssektor gäbe es durchaus: u.a Maut, neues Besteuerungssystem für Kfz, Ladestrom versteuern...


    Es gäbe auch Möglichkeiten ganz außerhalb des Verkehrssektor, bspw. Anhebung der Mehrwertsteuer.

    Dafür ist die Energiesteuer (Mineralölsteuer) auf den Diesel-Treibstoff reduziert (subventioniert), der Preis an der Tankstelle sollte nicht darüber täuschen.

    Das ist vollkommen richtig, nur hat es mit dem tatsächlichen Kfz-Steuer-Aufkommen, welches ja irgendwie kompensiert werden muss, nichts zu tun.

    Bei uns ist z.B. der Ausbau an PV-Anlagen auf den Dächern, außerhalb des urbanen Bereich, deutlich ausgeprägter. Auch bei den Heizungen gibt es bei uns einen deutlichen Trend zu Wärmepumpe. Gasanschluß gibt es nicht, Heizöl ist obsolet, zumindest bei Neubau.

    PV-Anlagen sind auch in meinen gebietlichen Umkreis reichlich vorhanden. Den Trend zur Wärmepumpe kann ich beim Neubau auch bestätigen, aber im Bestand bei weiten nicht. Da wird immer noch Heizöl und Gasbrenner gekauft.

    Wenn ich mich umschaue liegt es oft am Anhänger, fast jeder hat Haus und Anhänger.

    E-Autos mit vernünftiger Anhängelast kosten einfach zu viel.

    Ich denke eine Anhängelast höher als 1.000 kg brauchen viele eh nicht. Bei den meisten steht ein 750 kg-Klaufix rum. Wie bei mir auch und bei etlichen meiner Nachbarn. Da hat kaum einer was Größeres. Natürlich gibt es die Wohnwagen- Pferdeanhängerbesitzer und sonst was, aber die sind auch auf dem Land nicht in der Mehrheit.


    ...nun beobachte ich auch den Gebrauchtmarkt sehr genau bei Jahreswagen und wie sich die neuen ab 26 entwickeln.

    Es bleibt spannend.

    Ja, da bin auch dabei, den Markt genau zu beobachten, ich muss meine beiden BEV Anfang 2027, bzw. Mitte 2027 ersetzen. Es könnte spannend werden, was da folgt. Wobei ich eben auch durchaus empfänglich für Jahreswagenleasing bin, gerade bei Modellen, den ein Facelift bevorsteht kann man das richtig gute Angebote kriegen. Ging mir mit den Vorgänger-Tiguan so. Habe da eine unglaubliche Leasingrate für dieses Fahrzeug bekommen.

    Auf dem Gebrauchtmarkt sieht es nicht so rosig aus:

    Wie bereits durch guten_tag in meinen Augen treffend beschrieben, ist hier tatsächlich die schnelle Entwicklung ein Problem. Ältere E-Fahrzeuge müssen dann halt mit Preisnachlässen in den Markt gedrückt werden. Das in dem Artikel beschriebene Gebrauchtwagenleasing würde sich -insofern mit vernünftigen Raten gearbeitet wird- in meinen Augen anbieten, um mehr drei bis vierjährige in den Bestand zu bekommen.