Beiträge von gungstol

    War gerade erstmalig an einem Tesla Supercharger. Habe das Ladekabel angeschlossen und zur Autorisierung meine Logpay Charge&Fuel Karte hin gehalten. Dann kam "Antippen zum autorisieren", mit einem Symbol welches das hinhalten der Karte suggeriert. Es war aber nix zum antippen da. Karte nochmal hinhalten hat das gleiche bewirkt.


    Was hätte ich an dieser Stelle machen müssen?

    Ich bin nicht ganz sicher, meine aber, dass Laden an Tesla-Superchargern für "Fremdproduktfahrer" nur über die Tesla App mit einem dort hinterlegten Zahlungsmittel (Apple Pay oder Kreditkarte zum Beispiel) funktioniert.


    Diese Info kann aber auch überholt sein.

    Die Frage ist nur, ob ein ID7 mit 400Volt und Auslieferung im Juli 2026 noch zeitgemäß ist. Ich habe keinen Stress, da ich meine Fahrzeuge kaufe (auch wenn ich Firmenkonditionen nutzen kann). Etwas Besseres kommt immer daher, aber mit neuer Software, neue Dämpfern (siehe den Thread mit Poltern) und wieder haptischen Tasten, könnte der ID7 meinen Audi A6 C8 endlich in Pension schicken.

    Das ist eigentlich nicht die Frage. Die Frage ist eher, ob der ID.7 in deinem Alltag funktionieren würde. Und da kommt es ja nicht unbedingt darauf an, ob ein 400V oder 800V System verbaut ist, sondern wie lange du effektiv am Schnelllader stehst - und um daraus eine Relevanz abzuleiten, käme es zusätzlich darauf an, wie oft das überhaupt vorkommt.


    Wir waren gerade mit unserem EV-9 im Urlaub - der hat ein 800V System. Und ja, der performed am HPC schon spürbar besser, muss ich zugeben. Start mit 211kw trotz über 20% Rest-SOC, und selbst gegen 80% SOC standen immer noch knapp 150kW an der Ladesäule. Das kann der ID.7 so ganz klar nicht.


    Wesentlich schneller als mit dem ID.7 geht es trotzdem nicht, weil der Akku deutlich größer ist und der Trumm dank 10kWh/100km mehr Verbrauch trotzdem nicht weiter kommt. Spielt in der Praxis aber keine Rolle - wir machen in der Regel länger Pause, als die Autos zum laden (selbst bis 100%) brauchen. Jedenfalls beim ersten Ladestopp.


    Das mit dem Geräuschkomfort finde ich interessant. Freunde von uns haben gerade einen iX3 zur Probe und berichten Ähnliches. Zudem sei das Auto innen eine ziemliche Plastikwüste. Sie kommen aber auch vom Audi Q8 e-tron.


    Die Verarbeitungsqualität (...) ist teilweise unter aller Sau, wenn man es mit der Qualität früherer Modelle oder ganz einfach mal mit (...) KIA vergleicht.

    Das kann ich so nicht bestätigen. Wir haben neben dem ID.7 das aktuelle KIA-Flagschiff EV-9 GT im Haushalt. Der Gesamteindruck der Verarbeitung, der Ergonomie und der verbauten Materialien ist nicht hochwertiger als beim ID.7. Eher im Gegenteil. Jedenfalls bei meinem.


    Aber es stimmt: verglichen mit Golf 7 oder Passat B8 ist der (oder besser: mein) ID.7 schlechter, trotz Interieurpaket Plus.

    Bin (jetzt bei rund 17.000km) immer noch sehr zufrieden mit dem ID.7. Ich habe mich jetzt aber etwas mit der "neuen Klasse" beschäftigt und muss sagen, der iX3 ist schon heiß.

    Die Reichweite ist schon zu schön um wahr zu sein, das lässt mich etwas zweifeln. Der iX3 hat ein ähnliches Format wie der Q6 e-tron, kommt aber verbrauchstechnisch nicht mal in die Nähe. Aber dennoch, aus den Fingern gesogen haben wird sich BMW das nicht, und selbst wenn man das übliche drittel von der Reichweite abzieht, ist das immer noch eine Bank.


    Optik finde ich ganz gut, obwohl ich keine SUV mag. Innen etwas gewöhnungsbedürftig. Keine Sitzbelüftung ist doof, mir ist das wichtiger als Massage und ich möchte das nicht mehr missen - ich bin aber sicher, das BMW das noch nachschiebt. Kann ja eigentlich auch nicht sein, das die das langfristig in der Klasse nicht anbieten.


    Mal sehen. Es tut sich viel bei den BEV und derzeit steht eh keine Entscheidung an. Müsste ich aber jetzt wählen, wäre der BMW erst einmal weit vorne mit dabei.

    Wir haben ja inzwischen noch einen EV-9 GT auf dem Hof. Ok, das Auto ist mit dem ID.7 nur bedingt vergleichbar, weil es selbst zum eh nicht kleinen ID.7 wirklich ne Riesen-Schüssel ist, 2 Motoren und Allrad hat sowie deutlich mehr Leistung - aber dennoch, in den Elektrodisziplinen ist der ID.7 nicht um so viel Schlechter, wie der Unterschied von 800V zu 400V Architektur vermuten lassen würde.


    Der EV-9 startet den Ladevorgang am HPC mit 210kW (was ich bei 800V eher bescheiden finde, wenn ProS und GTX schon 200kW schaffen) und die Ladekurve sinkt schneller ab als beim ID. Unterm Strich stehen beide Autos ca 30 Minuten am HPC - was beim EV-9 aber fairererweise auch dem größeren Akku (100kWh) geschuldet ist.


    Der Verbrauch ist natürlich exorbitant höher, aber das ist einfach Physik. Die Bedienung ist ein Thema für sich. In den ID setzte ich mich rein, als ich ihn bekam, und fand mich quasi sofort zurecht (ok, ich hatte einen ID.3 zuvor), im EV-9 suche ich auch nach 2 Wochen noch Basis-Funktionen.


    Ich werde das mal weiter beobachten. Das Auto ist noch recht frisch bei uns und wird im Alltag von meinem Partner gefahren. Aber eines steht schon jetzt fest: ich würde meinen ID.7 dagegen nicht tauschen wollen. Cool ist das Ding, vor allem als GT - aber einfach zu unpraktisch.

    Es sind halt die Beispiele an beiden Enden der Schwarz/Weiß Skala, die oft zu laut sind und an denen man sich dann eben aufhängt.


    Wenn man mich fragte was mich am Elektroauto nervt, würde ich antworten, dass es die mindestens 2 Ladestopps auf dem Weg in die Urlaube nach Schweden und Italien sind - und auf dem Rückweg natürlich. Und das ich beim Laden an unserem Ferienhaus in Schweden trotz reduzierter Ladeleistung auf 4kW gelegentlich mal die Sicherung schmeiße, weil gerade gleichzeitig auch die Wärmepumpe etwas Leistung abruft und das Haus nur einen 18kW - Anschluss hat.


    Das es an allen anderen 355 Tagen am Jahr ohne jede Einschränkung alltagstauglich funktioniert (für mich!) trotz im Schnitt 4.000km pro Monat, es klar Komfortaspekte gibt, die vorteilhaft sind im Vergleich zum Verbrenner, tritt dabei in den Hintergrund.


    Beim Beispiel mit 48% Rest-SOC nach 120km am Flughafen bekommt man das für den Seelenfrieden und das persönliche Entstressen aber sicher besser hin. 240km hin und zurück dürften mit einem ID.7 auch mit "nur" 77kWh - Kapazität ohne weiteres realisierbar sein, dafür muss man nicht mal max. 130km/h fahren, würde ich meinen. Bei 100% Start-SOC hatte ich bisher auch bei Minusgraden noch immer um die 300km Reichweite.

    Nix für ungut aber Vorurteil. Ich achte auf die Preise, gehe sogar nachts im Hotel nochmal ans Auto um ggf Blockiergebühren zu vermeiden, Lade Minimum 90% zu Hause um die Ladekosten möglichst niedrig zu halten und fahre so verbrauchsgünstig wie es möglich ist.

    Hier ebenso. Mir sind allerdings die Blockiergebühren egal. Damit ich mit meiner Faulheit aber nicht meinen AG belaste, benutze ich in solchen Fällen meine private Ladekarte, wenn mit "Fair-Use-Gebühr" zu rechnen ist.

    Tja, was soll man dazu sagen. Leasing ist halt eine Dauerleihgabe gegen Geld - und da ist es nun mal so, dass man Geliehenes in einem einwandfreien Zustand zurück zu geben hat.


    Wenn man mit dem Fahrzeug so umgehen möchte, als wäre es sein Eigentum, ist "Leihen" tatsächlich nicht das richtige Modell.


    Wenn weiter nichts berechnet wurde als die 250€ für den Sitz, der ja neben dem Schnitt auch noch aussieht wie Sau, und 250€ für die fällige Inspektion (übrigens auch billiger, als wenn du sie selbst bei VW beauftragt hättest), frage ich mich schon, wie "partnerschaftlich" es hätte aus deiner Sicht noch sein sollen?

    Ja.


    Wir machen auf dem Weg in den alljährlichen Schweden-Urlaub immer eine Nacht Rast in Norddeutschland. Meistens in Heiligenhafen. Wir wählen die Hotels dort inzwischen danach aus, ob sie eine Lademöglichkeit bieten. Die beiden Hotels, die wir sowieso bevorzugen, bieten diese.


    In der Toscana oder bei privaten Besuchen mit Übernachtung geht das leider nicht.

    Schönes Auto!


    Ich hab das Black-Style Paket damals nicht mit bestellt - wegen Panoramadach war das schwarze Dach eh dabei und ich mochte im Konfigurator die Bergen Felgen nicht. Die hab ich jetzt als Winterradsatz trotzdem drauf (auch wenn die dann "Loen" heißen, was ich immer noch nicht verstanden habe) und in Natura finde ich die tatsächlich ganz gut.


    Ich hatte mir anfangs überlegt, die silberne Spange einfach schwarz folieren zu lassen. Aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt - mit den glanzgedrehten Hudsons könnte das auch ganz gut aussehen. Wenn nicht, kann ich das ja immer noch angehen.

    Das Problem ist, dass dann die Ladezeiten dank 400V-System wieder bei 30 Minuten läge.

    Das ist aber, glaube ich, (dann) nicht (mehr) wirklich ein Problem, oder?


    Wenn von einer WLTP-Reichweite 900km im realen Betrieb noch 2/3 übrig bleiben, sind wir bei 600km. Das würde bei mir (ich würde mich als Vielfahrer bezeichnen) die notwendige Anzahl des "unterwegs-ladens" auf ca. 6-8 Vorgänge pro Jahr reduzieren. Da ist es mir dann egal, ob es 30 oder 15 Minuten dauert, nach 600km reicht mir eine kürzere Pause eh nicht mehr.

    Wobei laden am Ziel für mich nicht zum unterwegs laden zählt - ich meine damit nur die notwendigen "Zwangs"pausen auf der Route.


    Selbst wenn keine eigene Lademöglichkeit vorhanden ist, wenn das Auto sowieso auf dem Parkplatz steht. Dem Durchschnitt dürfte so eine Ladung für 2 Wochen reichen, und irgendwo gibt es immer eine Ladestation.