Beiträge von C_iD.4

    Wo steht da bitte schön, dass die die AGVs Mitglied der IG Metall sind?

    AGVs sind keine IGM Mitglieder wie die Arbeitnehmer in dem Sinne, dass Sie Beiträge oder ähnliches zahlen aber Tarifmitglieder - von mir aus nenne es auch Tarifpartner. Fakt ist, wenn der Arbeitgeber als ordentliches Mitglied aus dem AGV austritt, ist er nach Ablauf der Tarifbindung auch nicht mehr an den IG Metall Tarif gebunden. Das war das, was ich verkürzt in meinen Erstposting mit "nach IG Metall Austritt" meinte und was mein AG (war anschließend über OT-Mitgliedschaft im AGV) damals gemacht hat - von mir aus kannst du es auch "nach IG Metall Tarifaustritt" nennen. In dem gepostet Link ging es mir um den Verweis auf die OT-Mitgliedschaft . Alles in allem war es nachher besser als vorher, da flexibler ;)

    Nur so am Rande, der Arbeitgeberverband ist nicht die IGM, somit tritt der Arbeitgeber nicht aus der IGM aus.

    AG ist Mitglied im AGV und die AGVs sind Mitglied der IG Metall ( https://www.igmetall.de/tarif/…liedschaft-und-ot-verband ) mit entsprechenden Bindungen. Tritt der AG aus dem AGV tritt er somit auch implizit aus der IGM (und deren Verpflchtungen mit entsprechenden Fristen) aus aber ja der AG ist nicht direkt IGM Mitglied was aber an den Auswirkungen nix ändert.


    Das Tarifgehalt ist ja nicht das Problem, sonder wo man

    a) den Mitarbeiter eingruppiert und vor allem

    b) welche Zulgen zum Tarifgehalt innerhalb der Firma vereinbart wurden.


    Zulagen können durchaus ein Drittel des Endgehalt ausmachen.

    Die Eingruppierung findet doch heutzutage nach ERA und somit auch nach Tarifvertrag und Aufgabe/Qualifikation statt.

    Ich habe ja auch nicht gesagt, dass die Tarif-MAs etwas dafür können (wobei wenn z.B. bei der Montage und in der Endkontrolle IDs mit falsch montierten ID Light - ID Light Leiste - Ausgehackt / Ausgeklipst? - durchgehen und ausgeliefert werden, ist das schon die Schuld der Tarif-MAs, denn dann wurde die Arbeit nicht vernünftig gemacht), sondern nur das das Lohngefüge nicht zum aktuellen Produkt passt. Die Personalkosten erhöhen die Produktkosten und wenn das Produkt teurer ist aber im Vergleich zum Wettbewerb nicht entsprechend besser passt eben was nicht zusammen.


    Wenn man als IG Metall in der jetzigen Situation (und mit der Konkurrenz am Markt) nochmals +7% zusätzlich zum bereits bestehenden überdurchschnittlichen Gehalt fordert kann man sich ja ausmalen was weiter mit der Produktmarge passiert.


    P.S.: Ich war während und nach der Finanzkrise auch Tarif-MA bei einem großen Automobilzulieferer, der während diese Zeit aus der IG Metall ausgetreten ist (u.a. auf Grund absurder Forderungen zur damaligen Zeit). Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es nach IG Metall Austritt nicht schlechter war - im Gegenteil in meinem Fall sogar besser, da man flexibler/individueller verhandeln konnte.

    warum eigentlich nicht 10%?

    Sie orientieren sich an den Flächen IG Metall Forderungen ( https://www.ndr.de/nachrichten…r-Gehalt,igmetall532.html ) wobei man bei VW im Durchschnitt mehr als in der Branche üblich verdient ( https://www.braunschweiger-zei…if-wird-75-Jahre-alt.html ).


    Man kann ja gerne überdurchschnittlich verdienen bzw. solche Forderungen für Verhandlungen aufstellen wenn die Leistung bzw. das Produkt auch überdurchschnittlich ist. Aktuell driftet das aber extremst auseinander.

    Dann sollten Sie mal hier nachbessern. Das ist dann der letzte VW

    Ich hatte heute einen Anruf meiner Partnerin - Sie stand mit dem Kind in der Pampa mit Totalausfall vom Tacho und Infotainment. Blindflug beim Fahren und auch illegal. Da bessert VW seit 4 Jahren nix nach oder sie sind einfach nicht fähig (und nein man liest auch bei 3.7 von diesen Totalausfällen) - ich warte mit 3.2 seit Januar auf das angekündigte 3.7 OTA.


    Es gibt schon einen Grund warum Werksschliessungen und Entlassungen nun bei VW auf dem Tisch sind.


    und was der andere User dir schreiben wollte, ist das er nicht mehr warten kann jedem seine persönliche Meinung als die ! einzige Wahrheit zu verkaufen. Er macht uns allen hier seit Forumsgründung richtig Spaß.

    Ich mag dich auch 🤗😘

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    IG Metall frei nach dem Motto „Das haben wir schon immer so gemacht“ und noch +7% Gehaltserhöhung. Ich liebe Gewerkschaften 😍

    Heute kam die (wohl finale) Antwort:


    Nach Rücksprache mit unserer Fachabteilung möchten wir Sie informieren, dass bei iOS-Geräten über Google Maps kein Ziel mit der Volkswagen App geteilt werden kann. Lediglich bei Android-Geräten funktioniert dies. Sie müssten daher in diesem Fall Apple Karten verwenden.


    Damit war wohl alles umsonst.😢

    Google Maps scheint für CARIAD der absolute Endgegner im Mobile Development zu sein.


    So eine hochkomplexe Implementierung bekommt fast keiner hin - ah ne warte - mein iPhone und Google Maps bietet mir Bring!, WhatsApp, Dropbox, Slack, LinkedIn, X, Facebook, Amazon, Feedly, Drive und Tesla an. Scheint also doch zu funktionieren, CARIAD sind Useability und der Kunde bloß wieder egal 😉

    Aber hier im Forum gehört es bei manchen Personen zum guten Ton, keine Gelegenheit auszulassen über VWs Software und die Unfähigkeit von Cariad herzuziehen. Ob das nun früher mal so war und inzwischen nicht mehr interessiert dabei nicht, Hauptsache einen raus hauen.

    Ja, stimmt, mit einer ordentlichen Software (wobei die schlimme Software ja eigentlich nur noch die gebrauchten Wagen betrifft, aber egal, auch die aktuelle Software ist bestimmt ganz furchtbar!) wären auch die Margen natürlich besser

    Was ist denn inzwischen besser geworden? Gut die Performance hat sich deutlichst auf Grund der stärkeren Hardware verbessert aber es ist noch genauso ein ECU Massaker auf der MEB Plattform oder gabs mit 4.x/5.x schon funktionierende OTAs auf ein höheres Punkt Release?


    Das CARIAD die neue Plattform nicht zum fliegen bekommt schlägt natürlich auf die Marge und ist ein Software-Thema - siehe auch hier diesen Artikel: https://ecomento.de/2023/09/06…-margenparitaet-erzielen/

    Zitat

    Volkswagen will mit der kommenden Konzernplattform für Elektrofahrzeuge SSP(Scalable Systems Platform) von Beginn an die gleiche Marge erzielen wie mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

    „Wir werden mit SSP nahezu durchgängig Margenparität oder auch höhere Margen erzielen“, sagte CEO Oliver Blume am Rande der IAA Mobility zu Journalisten. Bei den aktuellen Plattformen MEB (Modularer E-Antriebs-Baukasten) sowie der neuen Generation MEB+ und der 2024 startenden PPE (Premium Platform Electric) werde das noch nicht bei allen Produkten der Fall sein, aber bei einem Teil der Produkte schon jetzt.

    SSP wurde nun auf 2029 verschoben weils bei CARIAD nix wird und bis dahin muss man mit den niedrigeren Margen leben - neue und bessere Plattform/Software = höhere Marge sagt selbst VW, aber hey hauptsache einen rausgehauen 😉

    Das stimmt einfach nicht. Für Dienstwagenfahrer mag das steuerlich der Fall sein. In der Leasingrate sind vergleichbare Verbrenner aber aktuell meist 150-250 Euro im Monat günstiger. Bei der Wahl von Firmenfahrzeugen für einen Fahrzeugpool ist das eher ausschlaggebend, ebenso für Dienstwagenfahrer deren Spielraum nicht an den Listenpreis sondern die Leasingrate gekoppelt ist.

    Rechne einfach mal 1% Versteuerung von einem „günstigen“ Verbrenner (sagen wir mal 40.000 €) vs 0.25% Versteuerung von einem (sagen wir mal 65.000 €) BEV aus.


    Klar ist die Leasingrate beim BEV höher aber das juckt in diesem Fall nicht. Ich selbst (habe Firma) bezahle gerne eine höhere Leasingrate (kann man ja absetzen) und versteuere dafür nur 0.25% vom Listenpreis 😉