Beiträge von Loucyber

    Ich tue mich schwer mit den Kategorien Erst- und Zweitfahrzeug. Unsere Kinder sind im Studium.


    Der ID3 wird mein Pendelfahrzeug (130km täglich), darüber hinaus das praktische Fahrzeug zum Transport von etwas sperrigen Teilen oder mehreren Personen.


    Meine Frau wird weiter ihren Beetle überwiegend in kürzeren Strecken fahren, damit geht es auch in den Urlaub, da schöner und in der Langstrecke mit überlegenen Laufleistungen.

    Jedes Produkt muss für jeden EU-Bürger den gleichen Preis haben.

    Von einem Österreicher kann nicht für ein Produkt in D ein anderer Preis verlangt werden wie für einen Deutschen. (Steuer vielleicht)

    Stimmt nicht ganz. Innerhalb jedes EU-Landes darf es keine preisliche Benachteiligung von EU-Ausländern geben, da hast Du Recht.


    Aber kein Unternehmen ist verpflichtet, einen einheitlichen Preis für ein Produkt in allen EU-Ländern anzubieten. Da gibt es viele Unterschiede.

    Mir hat VW mitgeteilt, dass ich nur einen Anspruch auf Ersatzmobilität bekomme, wenn ich kein weiteres Fahrzeug auf meinen Namen zugelassen hätte!!!


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    Das ist nicht richtig. Setze VW in Verzug und teile mit, dass Du einen PKW anmieten wirst und die Kosten als Verzugsschaden geltend machen wirst. Dann wird sich etwas tun. Nur die Mietkosten sind auf 5% des Kaufpreises gedeckelt....


    Alternativ kannst Du auch ohne Anmietung Schadenersatz nach Maßgabe der Tabellen für Nutzungsausfall einfordern....da ist Ersatzmobilität billiger für VW, ich rechne damit dass Dir dann ein Angebot gemacht wird.....

    Bei den Posts hier rate ich jedem, vor nicht mehr rückgängig zu machenden Schritten anwaltliche Beratung hinzuzuziehen. Ich versuche eine Darstellung nach meinem Verständnis auf Grundlage meines Kaufvertrag es:


    1. Ersatzmobilität gewährt VW als Sachleistung bei Verzug. VW kann da nichts von euch zurückfordern, auch wenn es nicht zur Auslieferung des Fahrzeugs kommt.


    2. Bei Rücktritt gibt es keinen Schadenersatz, die wechselseitig erbrachten Leistungen sind zurückzugeben. Ihr habt nichts gezahlt und kein Auto erhalten, also ist nichts zurückzugeben.


    3. Statt Rücktritt sollte deshalb Schadenersatz verlangt werden. Dieser ist für VW auf 25% des Kaufpreises beschränkt. Schadenersatz müsst ihr im Streitfall geltend machen und beziffern können. Dies kann in eigener Anmietung des Ersatzfahrzeugs bestehen, falls VW euch nichts stellt. Auch in Mehrkosten für Benzin gegenüber Strom, gerade wenn Strom sehr günstig bezogen werden kann (eigene PV-Anlaga z.B.). Ich denke auch, Wegfall oder Minderung der Forderung fällt hierunter. Auf die 25% kann VW aber immer erst die Kosten der Ersatzmobilität anrechnen.


    4. Der Verzugsschaden bei Erfüllung und vorheriger leichter Fahrlässigkeit ist sogar nur auf 5% beschränkt. Wenn ihr also wartet bis der Wagen endlich geliefert wird und Ersatzmobilität bezieht kann kaum zusätzlicher Schadenersatz gefordert werden.


    5. Wer die Prämie realisieren möchte, Liefertermin in 2022 hat und ohne Prämie das Auto nicht mehr will sollte also in der Regel wie folgt vorgehen: VW 6 Wochen nach unv. LT schriftlich in Verzug setzen, Lieferfrist bis zum 31.12.2022 unter Androhung der Leistungsverweigerung nach Fristablauf setzen, dann ab 01.01.2023 Leistung verweigern und Wegfall der Prämie einfordern.

    Ich wollte mir das Risiko des umkalkulierbaren Wiederverkaufs ersparen. In der e Mobilität wird sich in den nächsten Jahren einiges tun. Außerdem spiegeln die Raten und die Anzahlung so ziemlich genau den Wertverlust in 4 Jahren wieder. Macht zusammen etwa 50% vom Kaufpreis aus. Aber das ist nur meine persönliche Meinung und Berechnung, muß nicht für jeden zutreffend sein.

    Die Verlagerung des Risikos eines hohen Wertverlusts ist ein wesentlicher Vorteil des Leasings, neben dem Wegfall einer hohen Einmalzahlung bei Kauf.


    Erst im Nachhinein weiß man, was günstiger gewesen wäre. Bei der aktuellen Wertentwicklung war das der Kauf.


    Es ist nur legitim, dass der Leasinggeber vom hohen Gebrauchtwagenwert profitiert und es zum Marktpreis verkauft. Er hat ja das Risiko der Wertentwicklung getragen. Bei hohem Wertverlust wären die Leasingnehmer froh, geleast zu haben. Sie würden das Auto günstig übernehmen oder ein neues ordern. Als Leasingnehmer kann einem die Wertentwicklung also doch eigentlich egal sein!?

    Stimmt, überrascht war ich nicht, aber sauer, genau wie mein Verkäufer. VW gibt von selbst keinen Mucks von sich, alles nur auf Nachfrage.

    Warum soll dein Verkäufer sauer sein? Etwa weil er sich nicht proaktiv um seine Kunden gekümmert hat? Leider verpassen die meisten Händler die Gelegenheit, sich positiv von ihren VW-internen Mithandlern (also Wettbewerbern) abzugrenzen.


    Kern des Vorwurfs liegt natürlich bei VW, aber auch der Händler kann nachfragen.....

    Könnte ich mir nur auf Grundlage des Leasingvertrags ansehen. Wenn Du magst, kannst Du ihn mir als Direktnachricht schicken, die Details (Personalien, Bankverbindung, Konditionen) kannst Du abdecken oder schwärzen.

    Die Krisen betreffen nicht die E-Mobilität. Jedenfalls nicht überproportional.

    Energiepreise: Alles wird teurer, Strom, Benzin, Diesel, Gas. Im Vergleich gleicht sich das aus. BEV-Fahrer mit Wallbox sollten günstiger fahren können.

    Dies gilt insbesondere für alle mit einer PV-Anlage. Diese rechnet bei steigenden Strompreisen noch eher.

    Produktionsengpässe: Dies betrifft alle Fahrzeuge.

    staatliche Förderung: Die aktuelle Förderung läuft bis Jahresende. Das heißt nicht, dass danach nicht gefördert wird. Der im Koalitionsvertrag beabsichtigte Öko-Fokus sollte BEV nicht betreffen. Da sehe ich eher ein Problem für Hybrid-PKW. Sollte da gekürzt werden, werden Hybrid-Interessenten auch in Richtung BEV denken.

    Ja das man rechtlich nichts machen kann ist mir schon bewusst, aber rechnet es sich für VW mehr 70% Stornos zu haben? Ich verzichte ja auch auf ein Ersatzfahrzeug.

    Das sind zwei verschiedene Dinge.


    Die Innovationsprämie (3000€) steht nicht Dir, sondern VW zu. Der Wegfall der Prämie nach Stornierung des Vertrags kann deshalb für Dich keinen Schaden bedeuten. Du wirst im Wege des Schadenersatzes finanziell nur so gestellt, wie Du ohne Vertrag stündest. Dann hättest Du auch keine Prämie.


    Die Kosten für ein wegen Lieferverzug benötigtes Ersatzfahrzeug sind hingegen als Verzugsschaden von VW zu tragen. Das könnten Mietwagenkosten sein. Zur Vermeidung dieser Kosten bietet VW Ersatzmobilität an. Der Käufer muss dieses Angebot wegen der Schadenminderungspflicht annehmen.


    Ein Verzicht auf Ersatzmobilität bringt Dir deshalb nichts. Was man versuchen kann, ist Ersatzmobilität anzufordern und parallel durchblicken lassen, dass man alternativ auch mit einer Tagespauschale einverstanden wäre. Hier gibt es Mitglieder, denen VW so wohl 15,-€ täglich zahlt. Bestimmt für VW billiger als die Kosten der Ersatzmobilität. Einen Anspruch darauf hat man aber nicht.


    Hallo zusammen.

    Konnte denn jetzt jemand aufgrund der Krise in der Ukraine, seinen ID 3 stornieren???

    Also so wie der ID3 meiner Frau der im September geliefert werden sollte, und der Händler mich nicht aus den Vertrag lässt.

    Er würde ja immer noch behaupten das wir den Wagen im September + 6 Wochen bekommen werden.

    Auch wenn absehbar ist, dass die Frist nicht eingehalten wird, ist sie abzuwarten. Bei unv. LT in 9/22 also 6 Wochen warten bis 15.10.22, danach Fristsetzung von 2 Wochen mit Ablehnungsandrohung. Wenn VW dann nicht fristgerecht liefert kommst Du verbindlich aus dem Vertrag raus.