Beiträge von ChristianH67

    Ja wenn das ein YouTuber gemessen hat, wird es schon stimmen.
    Auf der Markteinführungsschulung von ID war die Aussage von VW ganz klar, der ID ladet die 12V nicht nach, wenn die Zündung aus ist und nicht geladen wird. Für uns in der Werkstatt ist es extrem wichtig zu wissen, wann ein HV-System aktiv ist und ob es sich selbständig aktivieren kann.
    Beim Audi etron, der kann nachladen, gibt es eine Sicherheitshinweis für die Werkstatt. Beim ID gibt es diesen nicht, hier gibt es nur den Hinweis das die Standklimatisierung aus zu schalten ist. Daher gehe ich davon aus, das ein Nachladen der 12V Batterie nicht stattfindet.

    Also ich finde mein Auto nur nicht wenn ich betrunken aus der Kneipe komme und dann ist es auch besser so.
    Jetzt im Ernst, braucht jemand wirklich eine App um zu wissen wo ihr geparkt habt? Oder wollt ihr NUR das Auto überwachen?
    Ich habe die Funktion, seit es die bei VW gibt nie genutzt.

    Oft wird nach der Reichweite gefragt. Ich sag dann immer, ich könne überall hin wo ich hin will. Der andere fragt dann wann ich laden muss, ich so nach knapp 300km. Schadenfreud ist im Gesicht zu erkennen, ich stecke ihn dann die Hand hin und gratuliere ihn dann zu seiner Frau. Er verwirt, ich die muss eine gute Blase haben. Dann fängt er an zu lästern, dass die fast alle 300km auf Klo will und ganz leise sagt er, dass soll auch noch sauber sein...... er verstummt und erkennt in den meisten Fällen, macht er eh schon die Pause, in der er auch landen kann. Reichweitenangst erschlagen.

    Aircare: Dahinter verbirgt sich ein spezieller Pollenfilter mit einen Allergenen Filter. Durch seine zusätzliche bioaktive Filterschicht bleiben die Allergene im Filter haften. Dieser kann auch nachgerüstet werden. Zusätzlich ist ein Luftgütesensor verbaut. Dieser stellt sicher, dass im Innenraum eine gute Luft erhalten bleibt. Ist Aircare aktiv, wird ein Teil der Innenluft zugeführt. Die Menge hängt von der Luftgüte der Innenluft ab. Diese wird aber nicht gefiltert. Gefiltert wird nur die Frischluft. Die Frischluft wird auch ohne AirCare gefiltert, da der Pollenfilter, genauer der Allergen Filter (sind gelblich), über den Ansaugkanal sitzt und da die ganze Luft durch muss.
    Aircare könnte man auch als automatischen Umluft mit Allergen Filter verstehen. Ist die Aussaugluft schlecht, wird über den Sensor die Umluftklappe geschlossen. Steigt die Luftfeuchtigkeit oder der CO2Gehalt im Innenraum, wird diese geöffnet. Durch die Bemischung der Innenluft wird die Wirkung des Allergen Filter optimiert. Schlechte Innenluft wird nur durch gute Frischluft verbessert.
    Technisch ist es kein Problem diese Funktion dauerhaft einzuschalten. Zusätzlich kann sie Energie für die Klimatisierung sparen. Ob der ID die jetzt immer ein lässt hab ich noch nie geprüft, davon bin ich ausgegangen. Wenn er sie ausschaltet, sollte das ein Fehler sein. Bei all meinen Golfs habe ich die nur einmal eingeschaltet und war für immer an.
    Sauberen Luft bei fahren mit offen Fenster, macht Aircare aber nicht. Wer Heuschnupfen hat kommt ja eh nicht auf diese Idee.

    Genau, Rückbank umklappen und dann wurden die so aufeinander gestapelt. Allerdings gesichert war da nichts mit Gurten etc. Sie waren einfach reingelegt. Hat mich auch etwas gewundert schon, da Sie eigentlich wussten dass ich eine längere Strecke vor mir habe.

    Auch der Fahrzeugfahrer ist für die Ladungssicherung verantwortlich. Hast du ausreichend Gurte im Auto gehabt welche man benutzten hätte können oder bestellt/gekauft?

    Wir wissen doch noch gar nicht, was der Akku in ein paar Jahren kostet. Wenn er fürs Auto nicht mehr genug Leistung hat, tut es immer noch als Stromspeicher. Der alte Akku ist also noch was wert. Ich denke es wird so eine Austauschlösung geben, so wie man das von vielen Teilen kennt, die aufbereitet werden können. Motor/Getriebe/Anlasser/........
    Beim ID können einzelne Zellenmodule getauscht werden und es muss vielleicht nicht mal der ganze Akku getaucht werden. Ein Zellenmodul kostet um die 1.300 €. Der große Akku 19.500€ und hat 12 Module.

    Bei einen Verbrenner fragt auch keiner was ein Motor kostet, wenn er eine Auto kauft. Unter 10k ist da keiner dabei und nach 8 Jahren zahlt da keine Hersteller mehr was. Wer nur CCS laden muss/will/kann, wird nicht nur für den Strom mehr bezahlen, sondern auch für den Akku. Für die meisten wird das eh nicht zutreffen, weil man meist AC laden wird. ICE fahren kostet auch mehr.

    Jetzt wäre es echt interessant wie hoch die Auslastung an einer normalen Zapfsäule ist. Sind das mehr als 6 Autos pro Stunde oder weniger. Glaub recht viel mehr schafft die auch nicht. Mit zahlen und so, sind auch schnell 10 min weg.
    Was aber 38 am Tag ist wenig. Bei 15 Stunden Öffnungszeit sind das nur noch max. 2,5 Autos pro Stunden und die müssen dann auch noch verteilt kommen. Vor oder nach der Arbeit noch schnell Tanken, kann man da ja vermutlich vergessen.
    An der Autobahn kannst das erst recht vergessen. Im 30 min, kann man auch laden und braucht nur 20% der Primärenergie.

    Ich denke bei der Einstiegsfrage sind wir uns alle einig - sonst hätten wir uns wohl nicht so ein "Beta-Versions"-Fahrzeug gekauft.


    Helft doch mit bei der Verbreitung. Wie oft ich jetzt schon Nachbarn einen Schlüssel für eine Probefahrt rüber geworfen habe ist schon kaum nachzählbar.


    Und: Wenn ihr eine Reise plant und unterwegs gibt es eine Rastmöglichkeit (Wanderparkplatz, Freizeitpark, Zoo): Fragt dort an, warum sie keine Ladesäulen haben. (Und vor allem keine, die man vorab über's Netz für einen Zwanni inkl. Gratis Strom reservieren kann). Wenn die nur 4 oder 6 Ladepunkte bauen, bleiben die Betreiber unter 10.000€ - neben der öffentlichkeitswirksamen Sache (aktuell ist da wenigstens eine Zeitungsmeldung drin) rentiert sich das durch die zusätzlichen Kunden auf der Durchreise innerhalb weniger Jahre.

    Anfragen mache ich sehr oft. Meist zwar in einem Hotel und ich bin echt überrascht, wie oft es dort einen Ladepunkt gibt.

    Gratisstrom ist eine schöne Sache, aber ich denke die werden verschwinden. Ich betreibe selbst 2 Ladepunkte und die Abrechnung bekommt man nicht geschenkt. Weis noch gar nicht wie oft ich die eichen muss. Als Vergütung bekomme ich 0,05 € pro kWh. Wenn ich jetzt die monatlichen Kosten, Eichung und Mehrkosten für den Ladepunkt zusammenrechne, ist Strom verschenken echt billiger. Dann wurde ich aber aufgeklärt, dass das gar nicht so einfach geht, weil sich irgendein Gesetzt geändert hat. Ich habe vergessen, welches oder es steuerlich oder es mit der Förderung (die ich nicht bekomme habe, weil es zu viel im Umkreis gibt) lag.
    Ladepunkte kann man auch nicht an jeder Stelle aufstellen, es muss auch die Anschlussleistung passen. Hat man zu wenig an Standort, ist man schnell dabei die Leitung zu bezahlen. Für meine 500m, hatte ich ein Angebot über 22.000€ netto. Dann hätte ich 50kW mehr Leistungen haben können. Über 50kW muss an meist einen Zugang zum Mittelspannungsnetz haben, aber dann ist in den meisten Fällen einen Trafohaus fällig, beginnt so bei 50.000 und nach oben keine Grenze.

    1-2 11kW-Lader bekommt man meist hin und die Leitung bleibt ein Problem von Netzbetreiber. Ab einer bestimmten Leistung, bezahlt man die Spitzenlast, was kein Schnäppchen mehr ist. Wird die Leitung/Leistung zum Problem vom LP-Anbieter, reichen 10.000 € nicht mehr. Förderung bekommt an im Grunde nur, wenn es keine in der Nähe gibt und man die erste aufstellt.

    Grundsätzlich finde ich aber das beim Ausbau viel passiert. Ist sehr von der Region abhängig. In meinem Ort mit 13.000 Einwohner habe wir 14 öffentliche Ladepunkte. Inzwischen ist es nicht mehr sicher, einen freien Platz zu bekommen. Die Anzahl der Autos die Strom wollen, ist rasant gestiegen.

    An Wasserstoff/Brennstoffzelle forscht man jetzt seit 30 Jahren und kommt nicht wirklich weiter. Es wurde auch viel Kapital verbrannt. Die Brennstoffzelle ist einfach zu träge und ohne Akku geht da gar nichts. Auch die Auto schon fahren, sind viele Probleme nicht gelöst. Es gibt keine gasdichten Speicher, das tanken mit 700 bar ist aufwendig und teuer, Membranen halten nicht ewig, Infrastruktur aufbauen sehr teuer, die Sensoren für die Überwachung altern auch werden die Tanks nicht ewig halten.
    Wasserstoff sehe ich nicht mal in dem Bereich. Denke aus Strom, wenn man ihn nicht direkt nutzen kann, wird Wasserstoff und der wird weiter verarbeitet um ihn in einer bestehender Infrastruktur nutzen zu kommen. Das neue Öl wird Wasserstoff sein. Das Endprodukt wird dann im Fernverkehr, Wasser und Luft eingesetzt. Was wir nicht vergessen dürfen, damit kann man auch Heizen und sehr viel Energie, in bestehenden Speichern, speichern und jederzeit abrufen.

    Wenn die Welt 2050 C02 neutral sein will, wird es nicht viele sinnvolle Alternativen geben. Die Alternativen wird es dennoch geben. Nicht jeder Markt oder Einsatz lässt sich über einen Akku lösen. In Europa wird man voraussichtlich über 90% am besten mit einen Akku lösen können.
    Mal schauen was die nächste Generation Akku so kann. Da tut sich ja zur Zeit richtig viel. Der Vorsprung zu Wasserstoff ist inzwischen bedeutend. Betrachtet am die gesamte Wirkungsgradkette ist das BEV allen Alternativen sehr weit überlegen und darin liegt auch seine Stärke. Wie weit sich die Alternativen durchsetzten hängt sehr stark davon ab, wie viel erneuerbaren Strom wir erzeugen können und wie effizient wir diesen dann nutzen müssen.

    Energie für erneuerbaren Strom, gibt es genug, nur nicht an den richtigen Orten. Er muss also transportiert werden und dazu eignen sich zum Beispiel eFull oder eGas. Da man diese sicher Herstellen muss, stellt sich natürlich die Frage, warum man die dann gleich zum fahren nutzt. Wobei sich diese in der Industrie sinnvoller einsetzen lassen, als vor Ort erzeugter Strom. Wenn wir alle Autos auf BEV umstellen, benötigen wir ca 15-20% mehr Strom. Finde das ist nicht viel und können wir in der Industrie locker einsparen, wenn diesen Wasserstoff/eGas nutzt.
    Für den Fahrzeugbestand werden wird man eFull beimischen und dann ganz umstellen. Je nach Förderung werden diese Kraftstoffe dann 2,50 bis 6,00 € pro Liter kosten. Sauberes Abgas kommt trotzdem nicht raus. Ohne aufwendiger Abgasreinigung geht es nicht. Wirkungsgrad würde sich um 10% verbessern.

    Das Rennen ist noch nicht im Ziel. BEV fahren aber weit vorne mit, wenn sie nicht schon das Feld anführen. Ein Renne ist aber erst entschieden wenn man in Ziel ist. Denke 2040 wissen wir es, das ist die letzte Kurve vor dem Ziel.

    Leider funktioniert der Link zusammen mit der Fahrzeugidentifizierungsnummer nicht.


    Tschau

    Gutsch

    ;)

    Ja die Eingabe der Fahrgestellnummer ist blöd gemacht. Es gibt 2 Felder. Das erste Feld hat die ersten 3 Zeichen (WVW) vorgeblendet, muss man aber eingeben. 2 Feld, beginnt mit ZZZ. Ich weiß nicht, wie oft ich darauf reingefallen bin.
    Wann die Anleitung genau angezeigt wird, weiß ich nicht. Ideal wäre es schon vor Auslieferung, dann kann man schon mal reinschauen.

    Wenn wir in der Werkstatt einen UVV machen, müssen wir prüfen od eine Anleitung an Bord ist. Schreibt jede BG vor. 99,9% der geprüften Anleitung machen einen unbenutzten Eindruck. Die Anleitung wird also so gut wie nie genutzt. Dafür muss eigentlich kein Baum sterben.