Beiträge von gunarlive

    Ja, enorm, wie ähnlich es ist!

    Montag kommen die Sommerreifen auf die 20 Zöller. Bin gespannt, wo der Verbrauch dann hin geht. Die Erfahrung für den Sommer fehlt mir ja noch.

    Wenn ich so die Berichte zum neuen GLC und iX3 sehe, bin ich doch positiv überrascht, wie gut der iD.7 doch ist.

    Hatte das letzte Sommerhalbjahr mit 16,8 kWh/100km gem. Infotainment bzw. 17,1 kWh/100km gem. meinen eigenen Aufzeichnungen über eine Strecke von etwa 28.000km abgeschlossen. Da lassen sich dann schöne Reichweiten erzielen.

    Bei mir sind ab Donnerstag die Sommerräder am Start :)

    Hab gerade getestet: Während des Ladevorgangs kann keine Fahrbereitschaft hergestellt werden (Infomeldung im Display). Bei eingeschalteter Zündung rennt die Fahrzeit weiter und die Durchschnittsgeschwindigkeit sinkt.

    Beim Verbrauch habe ich nichts festgestellt, bin wahrscheinlich aber auch zu kurz gesessen.

    Die Schilderungen von MiniMe klingen eigentlich einleuchtend. Hatte allerdings hier mal berichtet, dass bei eingeschaltener Zündung die Fahrzeit weiter gelaufen ist und sich somit die Durchschnittsgeschwindigkeit reduziert hat:

    ID.7 Reichweite Theorie und Praxis

    Müsste mich da schon sehr grob getäuscht haben.

    Außer ich habe während des Ladevorgangs versehentlich die Fahrbereitschaft hergestellen. Dann war das vielleicht der Grund. Aber geht das überhaupt? Hab ich noch nie bewusst probiert.

    MBTrac-K Dankeschön! Ist eine klassische Excel-Tabelle, die ich brav führe. Bisschen mehr dazu habe ich hier schon gezeigt:

    Langzeiterfahrungen mit dem Tourer Pro


    Mein Fahrprofil hat sich die letzten Jahre sehr konstant gezeigt. Ich fahre so ca. 55.000km im Jahr mit einer ungefähren Verteilung von 70% Autobahn (Zielgeschwindigkeit 140km/h) / 25% Land / 5% Stadt. Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei aktuell 82 km/h. Etwas genauer hier beschrieben:

    Langzeiterfahrungen mit dem Tourer Pro

    Ich fahre Sommer wie Winter gleich und nehme somit den höheren Verbrauch und die eventuell zusätzlichen Ladestopps auf der Langstrecke in Kauf ;)

    Sommerschnitt 17,1 kWh/100km

    Winterschnitt 22,0 kWh/100km


    In Deutschland sind zwar Teile der Autobahn unbgrenzt und lässt somit höhere Geschwindigkeiten zu, allerdings wird der Schnitt durch Baustellen und hohes Verkehrsaufkommen wieder deutlich gedrückt wird. In Österreich dagegen ist man eigentlich mit Tacho 140km/h begrenzt (Blitzervermeidung), der Schnitt liegt aber oftmals nicht niedriger als in Deutschland. Dadurch ergeben sich bei ähnlichen Durchschnittsgeschwindigkeiten in Österreich merklich niedrigere Verbräuche.

    Nach gut 15 Monaten und 77.000km teile ich deine Einschätzung. Die Verbrauchsveränderung je Grad ist nach meiner Erfahrung zwischen 10 und 5 Grad am höchsten. Über 10 Grad ist der Zuwachs an Reichweite je Grad deutlich geringer und unter 5 Grad ist der Verlust an Reichweite aber ebenfalls geringer. Der Verbrauch je Grad hat daher so eine Art S-Kurve.


    In meinen Tankaufzeichnungen sind diese starken Verbrauchsveränderung jeweils im Herbst und Frühling auch ersichtlich. In der Grafik habe ich diese grün umrandet.

    Tankaufzeichnungen.jpg


    Im Moment ist dies bei mir sehr gut bei einzelnen Fahrten beobachtbar, wenn es in der Früh noch unter 5 Grad hat, aber am Nachmittag dann doch schon über 10 Grad.

    hab nix aktuelles gefunden. Bei den heuteigen Ladeleistungen ist man vermutlich mit 160-180 am schnellsten. Ich bilde mir ein hier hätte mal jemand eine super Tabelle geteilt.

    Hatte mich vor einem Jahr mal ein wenig damit beschäftigt (Siehe Zeitoptimierte Ladestrategie)

    Meine Konklusio war damals, dass für mich hier in Österreich eine Zielgeschwindigkeit von 140km/h das Zeitoptimum darstellt, ohne Blitzerstrafen zu riskieren. Sofern Geschwindigkeitsbegrenzungen keine Rolle spielen, hätte ich das Optimum bei 160km/h abgeschätzt.


    Witzbold: Du hattest damals auch schon diese Tabelle genannt, konnte sie bisher aber auch nicht finden.

    Kurzes Off-Topic dazu:


    Seit einigen Jahren gilt die IG-L Beschränkung auch nicht mehr für ausländische BEV.

    Umwelt-Tempolimit in Österreich
    Ausnahmen vom IG-L-Tempolimit in Österreich gelten für alle Elektroautos – auch für im Ausland zugelassene.
    www.adac.de


    Aber Achtung:

    • Die angezeigten 100 km/h dürfen nur ignoriert werden, wenn explizit mit "IG-L" versehen, ansonsten gilt auch mit BEV die angezeigte Geschwindigkeit (z.B. Raum Innsbruck 100km/h ohne IG-L).
    • In der Nacht zwischen 22:00 und 05:00 Uhr gilt unabhängig einer IG-L-Beschränkung max. 110 km/h ebenfalls für BEV (siehe z.B. hier https://ris.bka.gv.at/NormDoku…&Anlage=&Uebergangsrecht=)

    Ist also eine etwas trickreiche Sache.

    Die ersten paar Mal kostet es dann schon Überwindung, bewusst in die Blitzerfalle zu tappen. Diese löst natürlich bei IG-L auch bei BEV entsprechend aus, wobei diese dann aber bei der Datenüberprüfung aussortiert werden.

    Je länger die Strecke, desto geringer der durchschnittliche Verbrauch. EInfach weil sich die Aufwärmphase besser umlegt. Soweit kann ich dich beruhigen.

    Bei der von dir anvisierten Geschwindigkeit kann ich allerdings die Skepsis bzgl. 300km-Grenze nachvollziehen. Je nach den anderen Randbedingungen (Temperatur, Witterung, Nebenverbraucher) wird das bei dir wohl tatsächlich oft nicht zu schaffen sein.

    Ich halte 300km Langstrecke im Winter mit dem Pro aufgrund meiner Erfahrung zum überwiegenden Teil als realistisch aber nicht als gesichert an. Hier mal zwei Extrembeispiele von mir, wobei Zielgeschwindigkeit jeweils bei 140km/h liegt. Auto mit 4 Personen besetzt und Kofferraum bis unters Dach befüllt. Üblicherweise bei 23 Grad und zeitweiser Verwendung von Sitz- und Lenkradheizung sowie Massage. Bereift mit 19 Zoll Conti WinterContact TS850P.


    Maximalwert im Winter von 440km (100%-0%):

    Fahrt 1.jpg

    Ausschlaggebende Faktoren:

    • Reduzierung von ca. 1.000hm zwischen Ausgangspunkt und Endpunkt
    • Hohes Verkehrsaufkommen, damit generell Zielgeschwindigkeit nicht immer erreichbar.
    • IG-L Strecke in Tirol konnte aufgrund Verkehrsaufkommen auch nur mit 110km/h bewältigt werden (ausgebremst durch Verbrenner ^^ )
    • Umfahrung einer Unfallstelle auf der deutschen A8, daher Bundesstraße zwischen Kufstein und Bernau (ca. 35km)
    • Temperatur mit 3 Grad nicht allzu kalt und trockene Fahrbahn.

    Minimalwert im Winter von 280km (100% auf 0%):

    Fahrt 2.jpg

    Ausschlaggebende Faktoren:

    • Zuwachs von ca. 300hm zwischen Ausgangspunkt und Endpunkt
    • Ziemlich freie Fahrt, damit Durchschnittsgeschwindigkeit recht hoch.
    • Temperatur mit -3 Grad merklich kälter und feuchte Fahrbahn.

    Ob die 300km mit dem Pro erreichbar sind, hängt von sehr vielen Faktoren ab. Bei 130km/h Zielgeschwindigkeit sollte dies aber bei jedem Dreckswetter schaffbar sein.

    Hatte letztes Jahr meine ersten Erfahrungen hier beschrieben:



    Bin zwar auch nach diesem Bericht nie ernsthaft in Bedrängnis gekommen, so richtig glücklich bin ich aber bei Schneefahrbahn mit meinem ID.7 nicht. Es fehlt irgendwie ein gewisses Sicherheitsgefühl, kann es leider nicht anders umschreiben. Wieviel Anteil der Conti TS850P hat, kann ich mangels Vergleichswerten nicht beurteilen. Allerdings zeigt der Reifen bei Nässe in Kurven nach meiner Ansicht doch deutliche Haftungsprobleme. Der alte Conti ist nach meiner Ansicht mit dem Gewicht des ID.7 ein bisschen überfordert. Vielleicht ist der TS870P da doch die bessere Wahl, da eben auf die neue Generation von schweren Fahrzeugen ausgelegt.

    Sesonorenausfall kenne ich beim ID.7 aus zwei Szenarien:

    • Bei kühlen Temperaturen und stark feuchter Luft (klassische Nebeltage) neigen bei mir die Sensoren beim Start für wenige Minuten ihren Dienst zu quittieren. Dies kann vor allem im Zeitraum November und Anfang Dezember immer wieder mal auftreten. In Summe trat dies bei mir bei 14 Monaten und knapp 70tkm etwa 50 bis 70 Mal auf (schwer abzuschätzen, da ich darauf gar nicht mehr achte). Bei den aktuellen Temperaturen unter -5 Grad und eher trockener Luft ist dies gar nicht mehr der Fall.
    • Auf längeren Fahrten bei Schneematsch auf der Fahrbahn bzw. Schneefall werden die Sensoren mit der Zeit zutapeziert. Ist aber kein ID.7-spezifisches Problem. Hatte ich vorher bei meinen BMWs und Superbs auch so. Abhilfe schafft da eben nur eine Sensorenheizung. War bei mir maximal zwei handvoll Mal der Fall.

    Kann man sich jetzt darüber aufregen, dass das so ist. Wird aber im Endeffekt zu keiner Veränderung führen. Ich habe mich jedenfalls schulterzuckend damit abgefunden, da mich dies nur marginalst einschränkt.

    Mein Baujahr 2024 hat noch die automatisch beheizten Scheibenwaschdüsen spendiert bekommen. In den letzten drei Tage war mein ID.7 Temperaturen zwischen -10° und -15° ausgesetzt. Irgendwann haben die Waschdüsen sowohl vorne als auch hinten ihren Dienst quittiert und sind eingefroren. Nach einer Nacht in der Tiefgarage war heute früh wieder alles frei.


    Dies hat mich dazu veranlasst,

    • einerseits nach den Kriterien zu suchen, welche die Heizung der Waschdüsen automatisch einschaltet und
    • andererseits eine Möglichkeit herauszufinden, diese manuell (z.B. über Frontscheibenheizung oder Seitenspiegelheizung) anzustoßen.

    Leider bin ich nicht fündig geworden. Kann mir hier im Forum eventuell zu den beiden Punkten was sagen?

    Stellt sich nun die Frage, ob ich nach einem Jahr ID.7 noch genauso bestellen würde. Dazu kann ich folgendes sagen:

    • Zum Bestellzeitpunkt war in Österreich der Pro S noch nicht verfügbar, würde ich aber heute definitiv trotz des hohen Preises nehmen. Für die tägliche Pendlerei sind die 9kWh mehr an Akku zwar irrelevant, allerdings sind meine sonstigen Standardstrecken so ausgestaltet, dass mit dem größeren Akku ohne bzw. mit nur einem Ladestopp entspannt das Auslangen gefunden werden könnte. Mit dem Pro ist das manchmal ein wenig ein Eiertanz.
    • Ich hätte eigentlich damals gerne das Black Style Paket gehabt, welches aber ebenfalls noch nicht bestellbar war. Mittlerweile würde ich aufgrund der von mir beschriebenen Swirl-Thematik darauf verzichten. Ich hätte da die Sorge, dass die zusätzlichen schwarzen Flächen ebenfalls unansehnlich werden.
    • Das Pano habe ich ja vorwiegend wegen dem schwarzen Dach und den Kids auf der Rückbank geordert. Der hellere Innenraum ist zwar besonders im Winter schön, aber zugunsten eines größeren Akkus würde ich darauf trotzdem verzichten.
    • Ansonsten würde ich die Pakete unverändert beibehalten: Business inkl. Assistenzpaket und Komfortpaket, Exterieur Plus und Interieur

    Für mich persönlich habe ich das letzte Jahr auch noch keine echte Alternative zum ID.7 in meiner Preisklasse entdeckt, die ich vorziehen würde. Hier bin ich durch die Firmen-Policy allerdings eingeschränkt auf einige große deutsche Hersteller. Und dazu kommen für mich nur Kombis oder eventuell „richtige“ SUV in Frage. SUV-Coupes sind nix für mich. Daher ein paar Gedanken zu den Fahrzeugen, die potenziell in Frage kommen würden:

    • MEB-Plattform: Enyaq und ID.4 wären sinnvolle günstigere Alternative, insbesondere Enyaq war immer meine zweite Wahl nach dem ID.7. Der Audi Q4 ist dagegen deutlich zu teuer, für das was er bietet. Ford Explorer gefällt mir optisch nicht.
    • Mercedes CLA wäre von den Leistungsdaten sehr interessant, habe aber beim Probesitzen festgestellt, dass mir dieser nicht nur ein bisschen, sondern deutlich zu klein ist. Das restliche Mercedes-Lineup finde ich im Moment nicht ansprechend.
    • Audi A6 und Q6 e-tron sind mit dem großen Akku über meinem Budget. Selbst mit dem kleinen Akku liege ich immer noch deutlich über dem Pro S.
    • BMW i5 und iX3 sind eigentlich auch über dem Budget, aber iX3 ist verführerisch aufgrund der Reichweite. Hier fehlen mir aber noch Aussagen aus realen Tests. Interessant wird es, wenn der iX3 als Hecktriebler verfügbar ist. Der könnte wiederum in mein Budget passen. Aus meiner Fahrzeughistorie im ersten Post ist ersichtlich, dass ich in der Vergangenheit einige Kilometer in BMWs abgespult habe und daher einer Rückkehr nicht abgeneigt wäre.
    • Opel hat im Moment leider nichts Erstrebenswertes. Der Grandland vielleicht, aber da hapert‘s mit den Leistungsdaten des Akkus.

    Nachdem ich bis zur nächsten Bestellung noch etwa 2 Jahre Zeit habe, können sich sicher noch einige spannende Alternativen auftun.


    Nächstes Update werde ich dann im Frühling geben. Wenn nichts Außergewöhnliches passiert, dann aber wahrscheinlich nur zum Thema Degradation. Bis dahin werde ich die nächsten knapp 25.000km im ID.7 mit einem entspannten Lächeln auf den Lippen genießen.

    Es ist der 20.11.2025 und auf den Tag genau ein Jahr her, seit ich den ID.7 in Empfang nehmen konnte. Ich habe in der Vergangenheit schon einige Zeilen zu meinen Erfahrungen mit dem Auto geschrieben. Trotzdem möchte ich diesen Jubiläumstag dazu nutzen, auf etwaige neue oder wieder in Erinnerung gekommene Themen einzugehen.


    In den letzten 12 Monaten habe ich insgesamt ca. 57.500km zurückgelegt. Mein Fahrprofil stellt sich nach wie vor wie im Ausgangspost geschildert dar. Kurz zusammengefasst bedeutet dies ca. 70% Autobahn, 25% Landstraße und 5% Stadtverkehr. Mir ist dabei aufgefallen, dass die über Alles gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit gegenüber den von mir gefahrenen Verbrenner von etwa 85-88km/h auf etwa 78km/h gesunken ist. Ich habe meine Zielgeschwindigkeiten allerdings nicht verändert (erlaubte Geschwindigkeit +10km/h). Liegt aber wohl an folgenden beiden Punkten, warum ich etwas langsamer unterwegs war:

    • Teilweise habe ich bei DC-Ladevorgängen die Zündung an, da die Kids gerne die Zeit mit den Spielen im Infotainment verbringen.
    • Auf meiner täglichen Pendlerstrecke war das letzte halbe Jahr über viele Kilometer eine Baustelle eingerichtet, die doch einige Mehrminuten Fahrzeit bedingt hat.

    Hab mich mal mit den Daten im Thread von WieDerEisbaer (Zwischenfazit nach dem ersten Jahr und 44.000 km)

    verglichen: Dort ergibt eine Zielgeschwindigkeit von 130km/h einen Langzeitdurchschnitt von 72km/h. Wir haben anscheinend ein sehr ähnliches Bewegungsprofil.


    Wie schon aus meinen vorherigen Posts erkennbar, bin ich eigentlich sehr zufrieden mit dem ID.7. Daran hat sich auch nichts geändert. Verständlicherweise ist die anfängliche Euphorie beim erstmaligen Umstieg auf Elektromobilität ein wenig verflogen. Allerdings möchte ich die Vorteile daraus nicht mehr missen und schätze die angenehm ruhigen Fahrten jeden Tag. Trotzdem gibt es, wie fast immer, Luft nach oben. Daher nachfolgend ein paar Punkte, die ich teilweise schon mal erwähnt habe, aber trotzdem nochmals wiederholen möchte. Bitte diese Aufzählung nicht als Nörgelei verstehen. Im Gegenteil: Ich halte den ID.7 für ein sehr gelungenes Fahrzeug. Trotzdem ist nichts perfekt und da manche mehr und manche weniger empfindlich auf Unzulänglichkeiten reagieren, möchte ich sie trotzdem ansprechen.

    • Nachdem die letzten Wochen nun wieder deutlich kälter sind, kam die nicht optimale Klimasteuerung im Winter wieder in den Fokus. Wie bereits in einem eigenen Thread ausführlich diskutiert (Bei jeder Fahrt kalte Oberschenkel?!) finde auch ich die Steuerung etwas anstrengend. Generell ist der ID.7 „kälter“ als bisherige von mir gefahrene Fahrzeuge (Wohlfühltemperatur im Winter statt 21 Grad nun 23 Grad) und nach einer halben Stunde muss um 1 Grad nach oben nachjustiert werden. Bei Alleinfahrten ist zudem bei kalten Temperaturen auch Lenkrad- und Sitzheizung in der niedrigsten Stufe in Betrieb.
      Das sollte VW zukünftig ein Augenmerk drauf legen und die Steuerung wieder besser lösen.
    • Durch die kalten Außentemperaturen (ca. ab 5 Grad) machen sich wieder die knarzenden Lüftungsgitter in den ersten Minuten beim "Wedeln" bemerkbar. Zum Glück aber nur 2-3 Minuten, dann ist alles ruhig (siehe auch hier: ID.7 automatische Verstellung der Lüftung knarzt). In diesem Thread wird ja auch die TPI genannt, mich stört es aber nicht genug, um deswegen extra zur Werkstatt zu fahren.
    • Wenn es dann zudem feucht ist neigen die Assistenzsysteme beim Morgenstart zu einem Totalausfall. Aber auch das legt sich nach 2-3 Minuten.
    • Ich habe die OEM-Scheibenwischer nicht per se schlechter empfunden als bei meinen bisherigen Fahrzeugen. Aufgrund dessen, dass die Wischer die letzten Wochen allerdings bei nur leicht feuchter Scheibe immer mehr zum Rattern geneigt haben, wurde diese auf meine eigenen Kosten von mir getauscht. Dafür extra in die Werkstatt zu fahren, war mir zu mühsam. Hab daher die 30 EUR für einen Satz Bosch A121s privat ausgegeben. Hier rächt sich ein wenig das lange Serviceintervall von 2 Jahren. Bisher wurde ich ja alle 7 Monate nach 30.000km in der Werkstatt zum Service vorstellig und hatte daher weitaus öfter die Möglichkeit, den Tausch über die Leasing machen zu lassen.
    • Der Übergang der Bremse von Rekuperation auf mechanische Bremsung auf den letzten km/h zum Stillstand finde ich nach wie vor schwammig und nicht gut gelöst. Eigentlich wäre ja davon auszugehen, dass bei gleicher Pedalstellung die gleiche Bremskraft aufgewendet wird. Allerdings muss ich immer wieder feststellen, dass beim Übergang auf die mechanische Bremse etwas nachgedrückt werden muss, um die bis dahin anliegende Verzögerung bis zum Stillstand weiter zu behalten. Ist zwar machbar, aber doch ein wenig nervig.
    • Laden zur Abfahrtszeit funktioniert in Ausnahmefällen nicht immer zuverlässig. Der eingestellte Zielwert wird dann nicht erreicht. Ich konnte allerdings noch kein Muster oder einen speziellen Grund erkennen.
    • Ebenfalls in Ausnahmefällen war in den Sommermonaten eine nicht optimale Ladekurve zu verzeichnen. Auch dieses Thema wurde schon umfangreich erörtert (Ladeleistung bricht ein). Da dies aber nur einige wenige Male auftrat und zu einer Verlängerung des Ladevorgangs von nur so 2-3 Minuten geführt hat, sehe ich das als verschmerzbar an.
    • Auch wenn es ein Firmenfahrzeug ist, möchte ich im Rahmen der mir zur Verfügung stehenden Ladekarten so günstig wie möglich laden. Hierzu fehlt mir nach wie vor eine Ladeplanung mit Anbieterfilter. Ich kenne zwar mittlerweile die Ladeinfrastruktur auf meinen Standardstrecken recht gut bzw. hilft die App Chargeprice sehr, allerdings wäre ein Filter nach meiner laienhaften Meinung nicht so schwer umzusetzen.
    • Entgegen meinen bisherigen Gewohnheiten habe ich mich entschieden, den ID.7 nur per Hand und nicht in der Waschanlage zu waschen. Trotzdem sind auf den schwarz lackierten Teilen, vor allem auf den Türholmen, deutliche Swirls zu sehen. Dafür ist der Pianolack im Innenraum nach wie vor ansehnlich.

    Ansonsten hatte ich in den letzten Monaten keine neuen Probleme / Unzulänglichkeiten feststellen müssen. Der ID.7 macht was er soll. Er läuft und läuft und läuft …


    Zum Akku möchte ich auch ein paar Worte verlieren. Zum Verbrauch habe ich ja schon einiges geschrieben. Das Sommerhalbjahr habe ich mit einem Verbrauch von 17,1 kWh/100km beendet. Vergleich Thread von WieDerEisbaer: 17,0kWh (etwas langsamer unterwegs, dafür mit 20“ anstatt 19“)


    Seit gut einem Monat habe ich wieder die Winterschlappen montiert und liege aktuell bei 20,4 kWh/100km. Wird sich aber noch erwartungsgemäß auf ein ähnliches Niveau wie im vorherigen Winterhalbjahr von etwa 22,0 kWh/100km erhöhen. Da liege ich dann doch deutlich über den Werten von WieDerEisbaer, was wohl an der von mir gefahrenen Topografie im Winter liegt (zahlreiche Höhenmeter aufgrund von sehr vielen Tagesausflügen zum Skifahren).


    Ich befinde mich somit am Beginn des zweiten Winterhalbjahres, womit das Thema Degradation interessant wird. Ich hätte bis dato noch keinen signifikanten Unterschied feststellen können. Allerdings kann ich anhand der Tronity-Daten (monatliche Reichweite und monatlicher Durchschnittsverbrauch) feststellen, dass eine rechnerische Degradation von etwa 4-5% vorliegt. Das schwankt allerdings ein wenig je nach Monat. Ob das eine valide Herleitung ist, trau ich mich allerdings nicht mit Sicherheit sagen. Mehr kann ich dann wahrscheinlich im Frühling dazu vermelden.