Beiträge von Ingo1st

    Ich reihe mich dann auch mal hier ein. Erstes Mal für mich HU mit dem ID.3, die erste HU hatte der Händler vor zwei Jahren beim Gebrauchtkauf gemacht.


    Ergebnis: Querlenkerbuchsen vorne defekt, durchgefallen. 103 EUR bei der Dekra.


    Besonders ärgerlich: das Auto war vor acht Wochen bei der Inspektion und die haben das nicht gemerkt, was der Prüfer bei der DEKRA beim ersten Blick hinters Rad gesehen hat. :-/

    - braucht man dieses bestellte Ersatzteil überhaupt, um den Fehler zu beheben oder reicht irgendein anderes Update?


    Nein. Was die dort tauschen möchten ist ein Akku im Steuergerät für das SOS Modul. Der ist allerdings nicht defekt, sondern seine Lernwerte sind durcheinander. Diese müssen zurückgesetzt werden durch die Werkstatt.


    Die TPI ist eine "Technische Produktinformation" von VW an die Händler. Das sind Dokumente, in denen VW bestimmte Probleme und deren Lösungen oder Workarounds dokumentiert.


    Je nachdem welches Update gemacht wurde, hättest du es nicht selbst machen können. Die kleinen Zwischenversionen von 3.8.x kommen nicht alle automatisch. Automatisch käme erst wieder irgendein zukünftiges Update. Die Updates in der Werkstatt sind aber normalerweise auch kostenlos.

    Wir haben seit einiger Zeit die Warnlampe der 12 Volt Batterie an.


    Dann würde ich das zuerst angehen. Mit einem vernünftigen Ladegerät mal vollständig aufladen. Wenn das Ladegerät es kann, die Batterie rekonditionieren. Dann über die nächste Zeit schauen, ob dann weiterhin der HV-Akku bei Standzeiten Ladung verliert.


    ...und den HV-Akku natürlich jetzt erst einmal wieder laden.

    Moin,


    in den letzten Tagen hatte ich mehrfach folgendes Verhalten:

    Ich starte das Auto, das Handy verbindet sich über Bluetooth und Android Auto startet im Hintergrund. Die Musik vom Handy startet.

    Dann kommen gleichzeitig im Display ein grauer Kasten mit dem Hinweis, doch bitte auf die Fahrbahn zu achten und dass die Bedienung gesperrt wäre sowie quer darüber die Meldung "Komponentenschutz". Im selben Moment werden dann beide Displays schwarz.

    Das Fahrerdisplay ist schnell wieder da, mit der Warnung, dass irgendwelche Sensoren gerade nicht zur Verfügung stehen würden. Die Warnung verschwindet dann sofort wieder.

    Das Infotainment braucht einen Moment länger zum Starten. Danach verbindet sich das Handy nicht mehr mit Android Auto. Es wird per BT erkannt, aber sonst passiert nichts. Wenn ich es manuell verbinden will, sagt mir das Auto nach mehreren Minuten, dass es bei der Verbindung ein Problem gäbe. Ich muss dann das Infotainment durch langes Drücken der Power-Taste am ABT noch einmal neu starten. Nach diesem erneuten Neustart des Infotainments verbindet sich auch das Handy wieder und die Musik läuft. Das Fahren ist derweil normal möglich.


    Es gab in den letzten Tagen kein Software-Update, das Handy wurde nicht gewechselt (S25 Ultra), an sich hat sich gar nichts geändert. Aber das Verhalten hatte ich jetzt drei Mal. Verbaut ist das 10" Display.


    Was möchte mir das Auto damit sagen?


    Danke und Gruß,

    Ingo

    Kann man denn aus dem Langzeitverbrauch und der angezeigten Reichweite auf einen groben SoH schließen?


    Nicht wirklich. Die aktuelle Reichweite ist zuerst mal von den Verbräuchen auf den letzten Strecken abhängig und nicht von der Anzeige des Lanzeitverbrauchs. Wenn jemand ein paar Bleifusstouren gemacht hat, wird man beim nächsten Losfahren zuerst einmal eine sehr geringe Reichweite angezeigt bekommen, weil das Auto denkt, es würde so weitergehen. Das gibt sich auf den nächsten Fahrten dann wieder.


    Ich meinte auch gar nicht, dass man das sofort anhand des angezeigten Wertes beim Händler beurteilen kann. Aber in den Wochen nach dem Kauf wird man halt schauen, wie die Reichweite aussieht und kann aus Vergleich und Reichweite grob die verfügbare Akkukapazität berechnen.


    Als Rechenbeispiel:

    Wenn ich losfahre und von 100 bis 0% (übertrieben, aber rechnet sich einfacher) fahre, dabei auf der Autobahn etwa 20 kWh/100 km brauche, komme ich beispielsweise etwa 250 km weit. Dann habe ich 50 kWh insgesamt verbraucht. Das wären von den 58 nutzbaren kWh somit 88%. Komme ich stattdessen 270 km weit, wären es schon 54 kWh und somit 93%. Liegt bei gleichem Verbrauch die Reichweite deutlich darunter, stimmt etwas mit dem Akku nicht.

    Und ich hab das Auto auf dem Hof vom (Nicht-VW-) Händler angeschaut und gekauft. Ohne Probefahrt, ohne Batteriezertifikat. Hatte ich gar keine wirkliche Lust und Zeit, mir um sowas ernste Gedanken zu machen. Das ist ja kein 15 Jahre altes Auto, wo man Angst haben muss, dass er auseinanderfällt, wenn man vom Hof fährt.


    Für alles sonst gibt es Gebrauchtwagengarantie bzw. Akkugarantie. Ob der Akku ein Problem hat, merkt man schnell nach den ersten Fahrten anhand der entsprechend zu erreichenden Reichweite. Und falls es dann ein Problem geben sollte, ist das eh Sache von VW.


    Wegen Akku ist die standzeit schlecht? Tiefenentladung?


    Für den Akku wäre lange Standzeit nur dann schlecht, wenn er die ganze Zeit ganz voll oder ganz leer gewesen wäre.


    Extrem geringe Laufleistung bedeutet manchmal sehr viel Kurzstrecke, damit erhöhter Verschleiß. Ist vermutlich beim BEV nicht mehr so wild wie beim Verbrenner. Ich schrieb ja, muss nicht schlimm sein.

    Es ging mir eher darum, dass ich im Vergleich immer das Auto mit der besseren Ausstattung nehmen würde. Von der habe ich direkt was. Ein paar KM weniger auf dem Akku bringen mir so erst einmal herzlich wenig.

    Beide Links funktionieren hier nicht.

    Die Software sollte egal sein, beide bekommen die aktuellste Version aus dem 3.x Zweig. Wenn sie sie jetzt noch nicht haben, dann spätestens zur nächsten Inspektion.


    Wenn ein Auto in vier Jahren nur 20 tkm gelaufen ist, hat es sehr viel gestanden. Das muss nicht schlimm sein, kann es aber.


    Ich würde generell lieber die bessere Ausstattung nehmen und dafür ein paar mehr km auf dem Tacho riskieren.

    Keine Ahnung - ich gehöre allerdings nicht zu den Oberreichsbedenkenträgern


    Puh, gleich persönlich werden, nur weil man eine einfache Frage stellt. :-/


    Ich kann kein Geld scheißen, insofern wäre es ärgerlich, wenn durch so ein 10 EUR Spielzeugteil irgendwelche teuren Steuergeräte im Auto kaputtgehen. Insofern frage ich lieber vorher nach. Das Risiko ist halt nicht, dass das 10 EUR Teil nix taugt, sondern dass es weit teurere Dinge im Auto beschädigen könnte.

    Heut schon da und gleich verbaut - für den 10er gibts nix zu meckern.


    Wie viele LEDs mit wie viel Watt insgesamt stecken denn da drin?


    Ich hätte da auch irgendwie die Befürchtung, dass irgendwas auf Dauer stirbt, wenn VW die Kofferraumleuchte mit vielleicht zwei Watt eingeplant hat und jetzt 30 Watt dran gehängt werden.