ID.7 bei 90.000km pro Jahr sinnvoll?

  • Hallo...ein Außendienstler hat sich angemeldet, um mal eine Meinung einzuholen :)

    Momentan fahre ich einen Kodiaq TDI zwischen 80 und 90000km pro Jahr.

    Fahre dafür in der Regel zwei lange Touren pro Woche (rund 1500km über Tage) und das auch meist bis auf meine Termine zwischendurch ohne wirkliche Pause.

    Macht der ID.7 da noch Sinn? Auf Ladepausen würde ich mich einlassen und lassen sich sicher auch produktiv nutzen aber diese sollten natürlich nicht zur Belastungsprobe werden.

    Ich habe mal in der App auf dem Kodiaq geguckt. In 2024 waren es etwa 85000km bei im Schnitt 79km/h...Verbrauch 7.9l/100km ( wen es interessiert;-) )


    Pro S mit etwas weniger Ausstattung oder Pro mit ziemlich allem dank 70.000€ Grenze?


    Schon mal danke für euren Input.

  • Hallo,
    schau mal hier: hier klicken (Anzeige). Dort findet man vieles zum VW ID.

  • Du tust mir Leid, ich hätte keine Lust zu so einem Job. Zu Deiner Frage: Schwierig. Pausen täten Dir sicherlich ganz gut. Vielleicht wäre ein Ioniq 5 oder EV6 besser geeignet, da die schneller laden. Dafür ist das Navi bei VW dem von Kia/Hyundai immer noch Jahre voraus (gerade erst einen aktuellen Test des EV9 gesehen, das Navi hat versagt was Landesplanung angeht).

    ID.4 Pro Performance

    3.8 OTA (3.8.3) - ursprünglich 3.2 Softwareverbund 8

    Modelljahr 2023

    Ausstattung: Design, Assistenz Plus IQ.Drive, Interieur Plus, Infotainment Plus, Komfort, AHK, WP

  • Du tust mir Leid, ich hätte keine Lust zu so einem Job. Zu Deiner Frage: Schwierig. Pausen täten Dir sicherlich ganz gut. Vielleicht wäre ein Ioniq 5 oder EV6 besser geeignet, da die schneller laden. Dafür ist das Navi bei VW dem von Kia/Hyundai immer noch Jahre voraus (gerade erst einen aktuellen Test des EV9 gesehen, das Navi hat versagt was Landesplanung angeht).

    Ich glaube der ID.7 Pro S ist komfortabler als der IONIQ 5/EV6 und auch wenn der zwar länger von 10-80% (26min statt 18min) braucht, kommt er zwischen Ladestopps weiter als die beiden Konkurrenten. Zudem funktioniert die Batteriekonditionierung beim ID.7 auch bei niedrigem Akkustand, was bei Hyundai und Kia soweit ich weiß nicht geht, wodurch der Ladevorteil bei den beiden Fahrzeugen im Winter sogar verschwinden könnte. Der ID.7 ist zudem auf der Autobahn effizienter.

    ID.7 Pro S mit Interieurpaket Plus (für die besten Sitze in denen ich je saß mit sehr angenehmer Massage), Exterieurpaket Plus (für DCC), Assistenzpaket (für Travel Assist) und Wärmepumpe (für Langstrecke im Winter). Dann ist man bei 69.510€. Dann nachträglich noch (um unter 70k Listenpreis zu bleiben) das Komfortpaket freischalten, um Navi (inkl. Ladeplanung) und Lenkradheizung zu haben.

    Wenn man noch mehr Reichweite will auf Langstrecke knackt man bedeutend die 70k z.B. mit dem Mercedes EQS oder dem neuen Porsche Taycan.

  • Die Frage ist auch, wie gut du bei deinen Terminen laden kannst. Musst du viel Gepäck zum Termin mitnehmen, findest du natürlich nur AC vor Ort. Reicht aber eine Aktentasche o.ä. kann man mit einem E-Scooter im Kofferraum auch den DC-Lader etwas weiter weg nehmen. Unter Umständen bringt der Pro S dann gar keinen Vorteil und du kannst Geld sparen oder den Pro mit mehr Ausstattung nehmen. Das bringt vermutlich mehr, wenn man so lange im Auto sitzt wie du.


    Was die Konkurrenz angeht: VW hat ein sehr ausgewogenes, aber nirgendwo supertolles Auto. Die anderen können einzelne Dinge richtig toll, versagen aber bei anderen. Da hängt es ein bisschen davon ab, was einem wichtig ist. Dass der ID.7 aber das beste je vom ADAC getestete Auto ist, sagt schon etwas aus. Dazu kommen die Premiumsitze. Da kannst du bei anderen lange suchen.


    Langer Rede kurzer Sinn: Mit dem ID.7 liegst du schon richtig. Die Jahresgesamtkilometer sind dabei irrelevant. Wichtig ist, wie die einzelnen Touren und ihre Etappen aussehen und wie du dort gut laden kann, ohne viel Zeit zu verlieren.

    2021–2025: ID.4 1st Max (2.1, 2.3 OTA, 2.4 OTW, 3.0 OTA/OTW, 3.2 OTW, 3.5.x OTA)

    Einmal editiert, zuletzt von Sunshine ()

  • Die Vorredner haben es schon gut auf den Punkt gebracht.


    Ich bin früher auch um die 50000 km pro Jahr gefahren. Mit einem Octavia RS TDI. Teilweise aber um die 1000 km pro Tag - dann wieder nicht.

    Immer alles auf voll Attacke… Ja, das ist und war Wahnsinn….. damals noch jung und blöd ;) . Mit einem E-Fahrzeug wäre ich damals nicht glücklich gewesen.


    Ein E-Fahrzeug hilft mir auch etwas zu entschleunigen. Im Schnitt so 130 km/h, dann bis zum Ladestop auch mal mehr „Gas“ (macht ja auch Spaß und wenn es die Straße zulässt), beim Stopp dann mal Pause machen und/oder mal Mails checken…

    So lassen sich 750km am Stück mit 1-2 Ladestops gut rumbringen….


    Meine Empfehlung eindeutig: ID.7 anstelle Passat oder Octavia (event. noch EQE wg. Assistenten, aber Budget…)

    Damit kannst Du locker 1500 km in der Woche mit den Schnellladern abspulen und kannst dabei mit den Ladestops noch etwas entschleunigen.

  • Danke schon mal für euren Input.

    Ich habe mich natürlich auch schon bei den Mitbewerbern umgesehen aber da scheitert es schon manchmal daran, dass sie ein Auto für die Laufleistung im Leasing gar nicht anbieten.

    Gesamtpaket stimmt also beim ID.7 für mich am meisten.

    Ich würde an 5 Tagen die Woche zu Hause an der Wallbox (meine Frau fährt seit 2 Jahren elektrisch) oder in der Firma laden.

    Nur eben die 2 Tages Tour wird eben spannend. Morgens mit 100% los. Beim Kunden laden geht nicht. Es wird also immer auf einen Schnelllader hinauslaufen und evtl. kann ich meine Hotels demnächst dann so filtern, dass ich über Nacht laden kann.

    Mit zwei Ladestopps auf 750km hätte ich kein Problem. Wenn dies auch mit dem Pro statt dem Pro S klappen würde, bräuchte ich auch auf keine Ausstattung verzichten.

  • Hallo,

    was oben noch nicht steht, weil vielleicht für alle im Forum selbstverständlich:


    Um die e-Vorteile zu nutzen benötigst Du eine abrechnungsfähige Wallbox daheim. Dann startest Du mit 100% und vorklimatisiertem Fahrzeug.


    Im Hotel laden ist häufig genauso entspannt.


    Im besten Fall wirst Du garnicht viel mehr am Hypercharger stehen, als vorher an der Tanke.


    Freue mich auf Deinen Bericht.

  • Hallo, ich bin gerade am Überlegen, was ich dir da raten soll. Ich habe ein ähnliches Fahrprofil, komme aber nur auf 60-70.000 km im Jahr. Die Km fahre ich allerdings außerhalb meiner Arbeitszeit (Wohnort-Arbeitsort).


    Ich hatte mit einem Passat (TDI 4 Motion) lange Zeit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 76 km/h bei einem Verbrauch von 6,8 l/100 km. Im letzten Jahr vor der Bestellung des ID 7 habe ich meinen Verbrauch auf durchschnittlich 5,5l/100 km gesenkt, was die Durchschnittsgeschwindigkeit um 3 Km/h reduziert hat.


    Ich fahre den ID 7 GTX jetzt seit 2 Wochen und habe 3.000 km auf der Uhr und bin mit dem Auto super zufrieden, wüsste aber nicht, worauf ich verzichten wollte, was willst du weglassen? Willst du wirklich auf den Allradantrieb verzichten? Ich gehe mal davon aus, dass du deine Reisen nicht nach Wetterlage planen kannst. Was zwingt dich zur 70.000,-€ Grenze? Ich habe sie bewusst gerissen (glaube 73k€). Ob du überhaupt mit einem E-Auto glücklich wirst, kann ich dir nicht versprechen. Du wirst auf jeden Fall deinen Fahrstil anpassen, um nicht ständig an der Ladesäule zu stehen. Aber wie schon oben geschrieben, es ist entscheidend, wo und wie du laden kannst. Bei mir sind es zu 100 % DC, wenn du jeden Tag mit einem aufgeladenen Fahrzeug starten kannst, sieht die Welt noch einmal ganz anders aus.

  • Das ist sehr ähnlich der Jahreskilometerleistung, die ich jahrelang mit verschiedenen Power-Dieseln hinter mir habe.

    Ich habe mir damals schon irgendwann angewöhnt, den Tempomat bei 130/140 km/h zu setzen, daher entsprechend lange Strecken ohne Tankstopp realisieren können. Will sagen: je nach Fahrweise wird dass wird schon eine Umstellung in Sachen Fahrzeit. Gesünder ist es allemal. Muss man aber wissen und sich drauf einlassen. Wie SuperBugs schon geschrieben hat, so ein Profil mit e-Auto zu fahren entschleunigt schon auch. Ich pers. finde das super, aber das siehst Du ggf. anders...

    Warum willst Du unbedingt unter den 70k bleiben? Wenn Du derzeit einen Kodiak fährst liegst Du jetzt irgendwo um 50K zu versteuerndem BLP. Der neue elektrische könnte also in der Theorie 100k kosten und Du würdest nicht mehr zu versteuernden BLP haben (0,5%Regel)


    Vielleicht ist da ein A6 e-tron interessant, der ja mit dem 800V System recht schnell laden kann (aber die Filzmatten für die Türtaschen musst Du dann selbst nachrüsten ;)).

    Ich würden mal den geldwerten Vorteil der einen oder anderen Konfiguration über 70k rechnen, bevor ich bei der Jahresleistung einen Wagen habe, mit dem ich nicht warm werde.

    Und zur Wahrheit gehört m.M.n. auch, dass man sich bei der Jahreskilometerleistung genau überlegen sollte, ob man nicht noch eine Generation E-Autos abwartet und vorerst nochmal einen Diesel nimmt....


    (...). Dass der ID.7 aber das beste je vom ADAC getestete Auto ist, sagt schon etwas aus.(...)

    Was genau sagt das denn aus? Das sind doch in erster Linie mal Buzz Words für Hochglanzprospekte.


    Oder anders: Als der Octavia RS das Goldene Lenkrad bekommen hat, habe ich meine Werkstatt gefragt, nach welchen Kriterien das verliehen wurde. Fehlermeldungen pro Start und Tag oder das Auto mit dem am längsten nicht verfügbaren Feature (Memoryfunktion der Memory Sitze)?

    Die Frage nach wie vielen getauschten Lenkrädern (hier: 4x ohne das eigentliche Problem zu beheben) der Kunde sein goldenes bekommt, wollte er auch nicht beantworten.


    Der ID.7 ist ein wirklich gutes Auto, aber weit weg vom Besten, was je getestet wurde und das ist auch vollkommen in Ordnung.

  • Zu Ioniq / EV6 und co: ich habe jetzt schon mehrfach gelesen, dass die trotz 800V Technologie eben NICHT wirklich schneller laden als ein ID mit Batteriekonditionierung.

    Für diesen vermeintlichen Vorteil würde man dann also das in meinen Augen deutlich schlechtere Bedienkonzept des UI mitkaufen. Ich weiß ja nicht.


    Zu Pro/ProS: wenn du kannst, dann ignoriere die 70.000€ Schallmauer. Bei dem Fahrprofil brauchst du in meinen Augen so viel Reichweite, wie nur möglich und allen Komfort, der verfügbar ist. Also ein ProS mit IntPlus, ExtPlus, Komfort und Assistenzpaket.

    Und am Ende sind auch 0,5/1 in der Versteuerung noch immer ein Geschenk im Vergleich zum jetzigen Verbrenner.

    ID.7 Tourer Pro, 10/2025, Mondstein / innen Schwarz, 19", Ext. Plus inkl. Smart Glas, Int. Plus, Komfort + Assistenzpaket, WP, AHK.


    Vorher: ID.3 Pro, 09/2022 - 10/2025

  • Wie gesagt, 5 Tage die Woche kann ich an der heimischen Wallbox laden. Es gibt sogar seit der neuen Solaranlage 2 Stk. Eine davon würde dann mit entsprechendem Zähler zur Abrechnung ausgestattet werden.


    Ich habe vor 2 Jahren bewusst den Kodiaq statt Superb bestellt um etwas zu entschleunigen. Ich baller nicht mehr wirklich mit Tempo 200 über die Bahn. Realistischer sind da momentan 150, wenn überhaupt möglich.

    Den Fahrstil etwas anpassen, wird also drin sein.


    Sicher hat der Kodiaq knapp 57t€ gekostet aber dennoch fände ich es gut, am Monatsende mehr netto zu haben...deswegen würde ich die 70t€ Grenze gerne halten.

    Beim ProS würde ich evtl das Komfortpaket nachbuchen lassen. Ansonsten hätte er ziemlich alles, was ich brauchen kann.

    Aber wenn der normale Pro mich am Ende fast genauso weit bringt, dann würde ich diesen nehmen und voll ausstatten. Meine Touren sind ja unterschiedlich und ich kann ja nicht sagen "hätte ich mit dem S genau geschafft"...oder ich müsste eh 2 oder 3 mal laden. Dann nehme ich vielleicht eher die Plus Pakete mit und nicht die "einfachen".


    An einer Probefahrt für 2-3 Tage ist unser Fuhrparkverantwortliche für mich dran.

  • guckst du hier:


    ADAC Autotest: Die 84 besten und schlechtesten Modelle 2024
    2024 gab es viele empfehlenswerte Autos im ADAC Test. Und einige, die wir nicht empfehlen können. Die Auswertung.
    www.adac.de


    Es geht hier auch nicht um das, was Einzelne erleben oder was mal für einen heftigen Rückruf sorgt (BMW: Bremsen 😉). Es geht darum, dass das Gesamtpaket ID.7 konkurrenzlos ist und dass das keine persönliche Meinung ist, sondern nachvollziehbar getestet. Wenn man aber Wert auf bestimmte einzelne Dinge legt (Materialanmutung, Software, Updates, …) dann bietet die Konkurrenz mehr, auch wenn sie sich das manchmal teuer bezahlen lässt.


    In dem Zusammenhang: Wenn perfektes Laden wichtig ist, dann wäre der Blick zum BMW lohnenswert. MG 5 du musst mal im Forum suchen, es gibt einige Beiträge, in denen sehr ausführlich aufgelistet ist, was BMWs Software im Auto, speziell in Bezug auf Ladeplanung, alles kann. Da kommen einem als VW-Fahrer schon die Tränen.


    Versuche unbedingt, die mittleren und die Premiumssitze zu vergleichen. Meiner Meinung nach sind die Premiumsitze (also Pluspaket) gerade für diese Fahrleistung fast unverzichtbar.


    Und wenn du dank Wallbox jeden Morgen mit 100% losfahren kannst, würde ich mir die 5.000 € für den Pro S wirklich sehr gut überlegen.

    2021–2025: ID.4 1st Max (2.1, 2.3 OTA, 2.4 OTW, 3.0 OTA/OTW, 3.2 OTW, 3.5.x OTA)

    Einmal editiert, zuletzt von Sunshine () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Sunshine mit diesem Beitrag zusammengefügt.

Jetzt mitmachen!

Drei Gründe dafür:
- Austausch mit anderen VW ID. Fahrern
- Alles zu Versicherung & Finanzierung
- Tipps zum Fahren & Laden

Registriere Dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!