Urlaubsreise entlang der norddeutschen Küste

  • Tag 5

    Abfahrt in Kiel um 08:40 mit 74%. Erstes Ziel ist Laboe, wo ein U-Boot stehen soll. Durch Zufall stand auf dem Parkplatz in Laboe eine Ladestation - super. Und für Elektroautos ist das Parken sogar kostenfrei. Angesteckt mit 69% ging es um 09:10 dann am Strand entlang zum Museums U-Boot.


    Auf dem Rückweg gab es um 10:30 Kaffee & Kuchen bei MoccaFee. Das Auto hatte bereits 88%.


    11:15 Abfahrt. Kurzer Schnack mit Plug-in Fahrer an Ladestation, der seine EC-Karte an die Ladestation halten wollte.


    12:55 in der Nähe von Leuchtturm Heiligenhafen den Strand erkundet und um 13:15 weiter Richtung Fehmarn. Dort um 14:00 beim Ostseestöpsel angekommen ging es weiter zum Restaurant Wallnauer Hof. Angekommen um 14:30 hatte das Auto hat noch 74% Akku. Abfahrt um 15:00.


    Um 16:15 bei McDonalds in Neustadt i.H. mit 59%. Ein Schnelllader ist zwar da, aber notwendig ist es noch nicht. Wir brauchten nur eine kurze Biopause.


    Kurz vor Lübeck zum ersten Mal auf Flüsterasphalt - diese Ruhe.


    Um 17:15 angekommen und erst um 17:40 im Hotel. Die Parkplatzsuche erwies sich als schwierig. Das Auto hat noch genau 50%. Obwohl wir eigentlich laden können, haben wir aufgrund des guten und nahe gelegenen Platzes das Auto stehen gelassen anstatt in der Innenstadt einen Lader zu aufzusuchen. Stattdessen ging es elektrisch mit einem Kick Scooter (zum ersten mal) von Tier in die Altstadt. Jedoch war das Fahren mit diesem Gefährt eher eine Herausforderung anstatt eines gemütlichen Verkehrsmittel. Start um 18:00 knapp 24 Minuten mit dem Scooter in die Innenstadt kosteten rund 6€, da ist der ÖPNV tatsächlich günstiger und vermutlich auch entspannter. Die Bestellung war abenteuerlich auf einem laminiert Zettel mit Whiteboard Stift - abgefahren.

  • Tag 6

    Abfahrt 09:00 mit kurzem Blick auf das “Outpost One”.


    Über die Dörfer nach Wismar. Angekommen um 11:30 mit 27% an einen Schnelllader (Triple Charger). Leider waren beide Parkplätze besetzt. Kurz auf einem anderen Parkplatz gehalten, um eine andere Ladestation zu finden, da fuhr ein Mercedes von der Ladestation. Nach dem Anschließen sind wir Essen gegangen. Um 11:45 beim Restaurant Pfau super leckeres Essen gehabt. Nach einem Espresso als Absacker dann zurück zum Auto, welches gerade auf 100% geladen hat. Angekommen am Parkplatz gab es jedoch keine Möglichkeit das Auto umzuparken. Weit und breit gab es keine freien Platz. Daher ging es mit schlechtem Gewissen (trotz Erlaubnis zum Parken für 2h) wieder zurück in die Stadt.


    Um 13:30 stiegen wir ins Auto ein und so wie uns zu Beginn ein Auto den Ladeplatz frei gemacht hat, konnten wir nun einem BMW i3 Platz machen.


    Um 14:30 waren wir dann an der Teufelsschlucht in Rerik mit 94%.


    15:15 ging es weiter Richtung Rostock. Dort angekommen war die Parkplatzsuche Großstadttypisch anspruchsvoll. Nach einer gefühlten halben Stunde Suche haben wir um 17:15 Unterschlupf im Parkhaus gefunden. Von dort ging es in das Hotel Greifennest. 83% noch im Akku.


    Nach dem Check In haben wir die Innenstadt kurz erkundet, um dann um Viertel vor 19 Uhr im Kai 40 einzukehren.

  • Tag 7

    Abfahrt um 08:40 mit kurzem Zwischenstopp zum Auto waschen. Der Telekom Techniker vor mir in der Waschanlage musste heraus geschoben werden, da seine Batterie leer war.

    Danach ging es Richtung Wustrow, wo wir um 10:30 im Strandrestaurant Swantewit eingekehrt sind auf Kaffee und Kuchen. Das Auto hatte noch 70% Akku.


    Kurzer Gang auf die Seebrücke und weiter ging es über Barth nach Stralsund. Eine kurze Pause auf Höhe von Neu Bartelshagen mit 58%


    In Stralsund mit 51% um 13:30 angekommen. Der erste Versuch war ein Ladestation im Ort zu finden, um aufzuladen und das Einchecken leichter zu machen. Eine Ladestation in der Stadt war jedoch besetzt, die andere zu weit entfernt.

    Auch hier war die Parkplatzsuche schwierig, ein Parkhaus in der Nähe für 10€ war jedoch vorhanden. Nach einem Spaziergang durch die Innenstadt und den Park ging es zum Apartment St. Marien um 16:15.


    Als Abschluss des Tages haben wir das Ozeaneum um 17 Uhr besucht und ließen den Abend im Restaurant Dolden Mädel zu 19:30 ausklingen passen. Auf dem Rückweg haben wir noch eine Ladestation gesehen, welche leider aufgrund einer Baustelle nicht benutzt werden konnte.


    Eine kurze Planung mit ABRP zeigte jedoch, dass die erste Etappe zu McDonalds Dummerstorf kein Problem darstellt, der Akku sollte dann bei 28% liegen.

  • Tag 8

    Abfahrt um kurz vor 9 bei nebligem Wetter Richtung Dummerstorf. Dort um 10:00 mit 18% angekommen. Entegegn der gestrigen Planung per ABRP über Landstraßen sind wir direkt über die Autobahn gefahren, woraus sich der Mehrverbrauch erklärt. Einen McFlurry, Keks und Cappuccino später mit 92% wieder abgefahren. Nächster Halt Schwerin.


    Dort mit 69% um 12:50 angekommen, konnten wir direkt in der Innenstadt (Altstadt) an einer Ladestation kostenfrei parken, wo andere Parktickets ziehen mussten. Um 15:00 machten wir uns auf den Weg Richtung Lüneburg. Da ich etwas müde war, haben wir um 15:45 ein kleine Pause bei dem Café "Molkerei" in Vellahn mit Kaffee und Kuchen gemacht. Direkt gegenüber hätte das Auto Laden können, doch wir haben noch 85%

    Um 16:25 geht's weiter und um 17:30 waren wir im Parkhaus mit noch 72%. Ein kleiner Spaziergang zur Wohnung wurde durch einen Besuch eines Spielwarengeschäfts unterbrochen und danach begaben wir uns in die gut versteckte Wohnung um 18:30.


    Nach einem Spaziergang durch die Innenstadt haben wir uns um 20:00 im "September" den Abend ausklingen lassen. Dabei saßen wir gemütlich im Sessel. Das beste: Direkt darüber liegt unsere Wohnung.

  • Tag 9

    Nach dem Auschecken um 09:15 ging es zum Auto um das Gepäck zu verstauen. Danach ging es nach einem kurzen Schlendrian durch die Innenstadt ins Restaurant "BarBeQUBE", wo wir um 09:45 ein ausgiebiges Frühstück genossen haben.


    Um 15:00 begann die Rückreise. In Wildeshausen dann die letzte Biopause und “Abendessen” bei McDonalds um 19:15. Am CCS hing bereits ein Tesla. Glücklicherweise bot der nette Fahrer an den Ladevorgang abzuschließen, damit ich mich anstecken kann. Dementsprechend konnte ich mich mit 27% anschließen. Nach knapp 30 Minuten ging es weiter, weniger Zeit war auch nicht möglich inkl. Essen. Dann hatte das Auto bereits wieder 74%, um dann die restliche Strecke nach Hause zu bewältigen.

    Endstand: 65% und 3491 km um 20:30.

  • Fazit

    Nach 1900 km hatten wir das Fahrzeug kennen und lieben gelernt. Es war unser bisher schönster Urlaub. Die Landschaft war atemberaubend.


    Urlaub mit dem Elektroauto ist auf jeden Fall kinderleicht. Ladestationen gibt es wie Sand am Meer. Und wenn man keine Eile hat passt es fast überall einfach "nebenher" zu laden. Und selbst auf den längeren Strecken waren wir häufig schneller müde und brauchten eine Biopause als das Auto eine Ladepause benötigt hätte. Verbindet man diese Pausen auf der Langstrecke mit Schnellladern kommt man glaube ich auch über lange Strecken ohne nennenswerte Zeiteinbuße.


    Bitte wundert euch nicht über den Detailgrad des Urlaubsbericht. Der wird noch von mehreren Parteien weiterverarbeitet ;)

  • Ich hab zwar nicht alles gelesen, aber wieviel unterschiedliche Ladekarten hast du für den Trip gebraucht, oder ging das alles mit einer?

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  • GTX-ler Alles mit meiner EWE Go Ladekarte gemacht. Jede Ladestation hat perfekt funktioniert und ich habe auch immer "auf gut Glück" geladen (habe die Punktladung App nicht benutzt). Ich habe meist nur die mobility+ App zum Auffinden benutzt (Adresse raus suchen und dann per ID Navi / Google Maps per Android Auto navigieren)

    Freundliche Grüße Simon

  • siduenho vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Wird eine gute Basis für meine geplante Nordlandreise sein. Schade, daß Ihr Emil Nolde nicht besucht habt. Mich hätte interessiert, wie die aktuell heftig diskutierte NS-Zeit Noldes im Museum sichtbar gemacht wird.

    Weiterhin gute Fahrt.

  • siduenho

    Moin,

    schöner Bericht, besonders da wir gebürtig aus Lüneburg kommen, schon länger kurz vor der dänischen Grenze in Nordfriesland leben und auch schon an vielen Orten von deiner Rundreise waren.

    Gruß aus dem hohen Norden, FarNorth-NF

    VW ID.3 1st, Line 1, Makena-Türkis, Software 910 (2.3), Zulassung 10/2020

    PV Anlage: LG Home 6,4 kwp (jeweils 3,2 kwp Ost- und Westseite) mit 6,4 kw Speicher

    Zappi Wallbox 22kw mit HUB und HARVI zum PV Überschussladen in der Garage installiert

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