Auto abgesoffen. Was passiert mit der Batterie?

  • In der vergangenen Nacht hat ein Unwetter zwischen Pforzheim und Karlsruhe eine Senke im Verlauf der A8 hüfthoch überflutet. Etliche Autos sind darin abgesoffen.

    Frage: Was passiert denn da mit der Hochvoltbatterie wenn sie komplett unter Wasser ist? Mir ist egal, ob sie in so einem Fall Schrott ist (wie der Rest des Autos auch). Aber wie verhalte ich mich, wenn ich mich aus der Situation retten will? Originelle Antworten kann ich mir zwar auch etliche vorstellen, ich frage durchaus ernsthaft.

    https://www.swr.de/swraktuell/…n-durch-gewitter-100.html

    ID.3 Pro Max, WP, weiß wie ein Gletscher

  • Da die Hochvoltbatterie von der 12V-Batterie aktiviert wird, bleibt der Stromkreislauf erstmal getrennt. Das Pack selbst ist ziemlich gut abgedichtet (siehe Munro’s Video), die Bleibatterie eher weniger. Ich würde mal behaupten, dass es relativ unwahrscheinlich ist, dass dich das untergetauchte EV in Gefahr bringt. Volkswagen schreibt, das übrigens selbst in seinen FAQ zum Gefahrenpotenzial.


    Fun Fact: Wer die Videos kennt, weiss das Elektroautos auch in mehr als knietiefem Wasser gut zurecht kommen.

  • Die HV Batterie selbst ist eigentlich Wasserdicht. Die sollte es schadlos überleben.


    Problem werden die diversen Kabel und Kontakte außerhalb des Kastens sein.

    Da könnte es an einigen Punkten zu Reaktionen kommen.

    Mindestens Wasserelektrolyse mit etwas Zerlegung der Anode.

    Aber die Leitfähigkeit von Regenwasser ist ja gering...


    Bei der 12 V Anlage wird es mehr Rauchen da liegen viel mehr Flächen offen (die Batteriepole an sich z. B.)


    Es gibt ein youtube Video von einem abgesoffenen Tesla (längere Zeit bei Hochwasser mit viel Schlamm),

    Nach abstrahlen mit HD-Lanze ging der Bildschirm wieder an!


    "Ritch Rebuilds" hat scheinbar mehrere wiederhergestellt.

    Typ: ID.3 Pro Performance "tech" 209*10Exp6 kg*m²/s² mit Fahrradträger, 18 Zoll Stahlfelgen (Sommer und Winter), Wärmepumpe, abgeholt 23.12.

    Farbe: Makena-Türkis Metallic
    Softwarestand: 0783 30.03.21: 0792

    ID. Charger Connect (seit 30.12. läuft leise und ohne Probleme über LTE im Netz)

  • Danke, falls mir so was mal passiert, kann ich beruhigt auf die Feuerwehr warten. Sollte das Wasser nicht zu hoch steigen 🙄

    Dafür gibt es eine Versicherung => Neuwertversicherung!


    Schlimm wäre nur die Wartezeit auf den Neuen.



    Auf jeden Fall sind die Umweltschäden beim Elektoauto bedeutend geringer.

    Typ: ID.3 Pro Performance "tech" 209*10Exp6 kg*m²/s² mit Fahrradträger, 18 Zoll Stahlfelgen (Sommer und Winter), Wärmepumpe, abgeholt 23.12.

    Farbe: Makena-Türkis Metallic
    Softwarestand: 0783 30.03.21: 0792

    ID. Charger Connect (seit 30.12. läuft leise und ohne Probleme über LTE im Netz)

  • Die HV Batterie selbst ist eigentlich Wasserdicht. Die sollte es schadlos überleben.


    Problem werden die diversen Kabel und Kontakte außerhalb des Kastens sein.

    Da könnte es an einigen Punkten zu Reaktionen kommen.

    Ich lehne mich mal aus dem Fenster, und sage: Alle Hochvoltkomponenten werden nicht einen Tropfen Wasser abbekommen, weder die Battetrie, noch die Kabel und Verbindungen, als auch die Steuergeräte, Endstufe usw.

    Die Kabel sind aus hochwertigen Kunstoffen mit dicken Silikondichtugen. Da kommt nichts rein oder raus. Darüber würde ich mir keine Gedanken machen.

  • Danke, falls mir so was mal passiert, kann ich beruhigt auf die Feuerwehr warten. Sollte das Wasser nicht zu hoch steigen 🙄

    Ja. Nein. Muss man gucken: Zuerst einmal: Vom Fahrzeug geht keine Gefahr aus. Das schwimmt genauso gut oder schlecht wie ein Verbrenner. Steht glaube ich sogar im Bordbuch.


    Wenn er einmal "schwimmen war", sollte er in die Werkstatt.


    Prinzipiell besteht die Möglichkeit, den eCall-Knopf zu drücken, wenn du drinnen sitzt und wegschwimmst. Wenn du Angst vor dem Hochvoltsystem hast: Links unten im Fahrerraum ist der Sicherungskasten. Aufmachen und die Sicherung mit der Plastikfahne ziehen. Allerdings läuft danach erstmal gar nichts mehr (außer dem eCall).

  • Ich lehne mich mal aus dem Fenster, und sage: Alle Hochvoltkomponenten werden nicht einen Tropfen Wasser abbekommen, weder die Battetrie, noch die Kabel und Verbindungen, als auch die Steuergeräte, Endstufe usw.

    Die Kabel sind aus hochwertigen Kunstoffen mit dicken Silikondichtugen. Da kommt nichts rein oder raus. Darüber würde ich mir keine Gedanken machen.

    So optimistisch wäre ich im Fall des Absaufens eines BEV in einer vollgelaufenen Senke nicht. In so einem Fall muss die HVB sicherlich ausgebaut, untersucht und ggfs. repariert werden. Wenn die Hersteller allerdings Sensoren eingebaut haben, die Feuchtigkeit im Innenraum der Wanne messen können, ist ein gezielteres Handeln möglich.

    VW id.4 1st Pro Performance, Mangangrau (bestellt am 06.10.2020, am 26.03.2021 in der GMD ausgeliefert bekommen)8)

    Porsche Boxster S (986) von 2004 (Saisonkennzeichen 04/10):thumbup::thumbup:

    Mercedes Benz GL 320 CDI von 2007 (CO2-Stickstoff-Königsmaschine) verkauft

  • Wenn die Hochspannung der Batterie irgendwo in Kontakt mit dem Wasser kommt passiert ja nach Außen nichts, ich bekomme keinen Stromschlag wenn ich Barfuß im Hochwasser stehe.

    Es wird halt bei zwei offenen Polen Wasser und die Pole zerlegt.


    Wie bei den abgesoffenen Steuergeräten die noch an 12 V hingen.

    Typ: ID.3 Pro Performance "tech" 209*10Exp6 kg*m²/s² mit Fahrradträger, 18 Zoll Stahlfelgen (Sommer und Winter), Wärmepumpe, abgeholt 23.12.

    Farbe: Makena-Türkis Metallic
    Softwarestand: 0783 30.03.21: 0792

    ID. Charger Connect (seit 30.12. läuft leise und ohne Probleme über LTE im Netz)

  • Ich bin gerade echt am Überlegen. Die Sicherung mit der Fahne vielleicht wirklich erst ziehen, wenn man schon draußen ist. Nicht, dass man sich damit die einzigen Fluchtwege nimmt.


    Wie Bercher schreibt: Das "schwimmen" muss das Auto abkönnen ohne alle umzubringen, siehe auch Bordbuch.

  • Ich habe irgendwann mal von VW ein Youtube Video gesehen wo ein ID.4 durch Wasser fährt. Es wird vermutlich über Parcours etc. zu finden sein. Auch das testet VW wenn man ein Auto entwickelt.