Grüße euch,
ich war mir nicht sicher, ob das Topic besser unter "Technik" oder unter "Batterie" aufgehoben ist.
Folgende Thematik:
Als ich mir eAutos im Autohaus anschauen ging, oder bei der VW Roadshow war, sah ich regelmäßig Autos stehen, deren Akku bei 20-40% stand und die ein Ladekabel dran hatten. Im Auto auf dem Display stand dann oft, dass das Auto aktuell mit 400 oder 600 Watt geladen würde.
Für mich war dann klar, dass die Autos eben auch sehr langsam geladen werden können, wo ich mir dann dachte "Dann lädt die Kiste bei mir im Hinterhof eben auch bei sehr schlechtem Wetter mit PV-Only - Standzeit hat sie ja genug wegen HomeOffice.
Nun habe ich gelesen, dass Wallboxen und eAutos grundsätzlich mit mindestens 6A (x230V = 1.380W) laden. Fallen die Solarpanels also wegen dicker Wolke oder so unter diesen Wert, wird die Differenz aus dem normalen Netz gezogen. In EVCC (als Steuerung für den PV-Überschuss) kann man aber in den Einstellungen der Wallbox eintragen, dass diese mit mindestens z.B. 2A laden soll.
Wenn ich dann Google bemühe, um da Klarheit zu bekommen, finde ich zwar ähnliche Diskussionen, aber immer nur "Sollte 6A haben" - wobei "Sollte" eben kein "Muss" bedeutet. Auch verstehe ich dann nicht, warum es heißt "Muss mindestens 6A/1.380W sein", aber im Autohaus stehen dann Autos rum, die mit rund 500W laden (obwohl der Akku nicht bei 99%, sondern bei 30% steht).
Kann mir (bzw. uns, falls andere diese Frage auch mal haben sollten) da jemand Licht ins Dunkel bringen? Also ob man tatsächlich nicht unter 6A mit der Wallbox laden kann bzw. ob das nur eine Empfehlung ist und warum diese Empfehlung existiert? Ich könnte mir als Grund "Ladeverluste" erklären, da das Auto ja selber auch Strom braucht, während man lädt, aber bei 100% PV-Überschuss ist einem das ja egal, was da verloren geht.
Bei mir ist EVCC mit einem ID.Charger Connect 2 vorhanden.