Hallo zusammen,
ich brauche mal eure Einschätzung und Erfahrungen zum Thema Reifenverschleiß beim ID.3.
Zu meinem Fahrzeug:
- Modell: ID.3 Pro S (77 kWh), Modelljahr 2022
- Laufleistung: ca. 51.000 km
- Bereifung: Ganzjahresreifen (Originalzustand)
Bei der letzten TÜV-Untersuchung wurde angemerkt, dass die Hinterreifen an der Innenseite bereits an der Verschleißgrenze sind (ca. 2–3 mm), während sie in der Mitte noch ein ordentliches Profil von 5 mm aufweisen. Die Plakette gab es zwar noch, aber ein Wechsel steht zeitnah an.
Ich war heute in einer VW-Vertragswerkstatt, um das prüfen zu lassen. Mein Wunsch war eine Achs- bzw. Spurmessung und ggf. Einstellung, um den ungleichmäßigen Verschleiß bei den neuen Reifen künftig zu verhindern.
Die Antwort nach Rücksprache der Werkstatt mit VW war jedoch ernüchternd: Man hat mir von einer Vermessung/Einstellung abgeraten. Die Begründung: Das Verschleißbild sei der Konstruktion des Fahrzeugs geschuldet und eine Anpassung würde keine Besserung bringen. Es sei eben „Stand der Technik“.
Meine Fragen an euch:
- habt ein ähnliches Verschleißbild am Pro S (innen deutlich stärker abgefahren als mittig an der Hinterachse)?
- Hat jemand von euch trotz einer solchen Aussage die Spur/den Sturz erfolgreich einstellen lassen (evtl. beim Reifenspezialisten statt bei VW)?
- Ist das bei 51.000 km bei einem Hecktriebler dieser Gewichtsklasse einfach das „normale“ Ende der Lebensdauer für Ganzjahresreifen?
Bevor ich jetzt einfach nur neue Reifen aufziehen lasse, die dann wieder einseitig ablaufen, wollte ich nach euren Erfahrungen und Meinungen dazu fragen.
Vielen Dank im Voraus!